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Über die Ziellinie mit Personal Peak – Mein Resümee

Personal Peak

Aktuell fühlt es sich an, als hätte jemand mit mir Schluss gemacht. Der Kalender im Training Peaks ist leer. Tja, der Ironman Austria Klagenfurt 2019 ist Geschichte und die Ausgabe im nächsten Jahr mittlerweile auch schon wieder ausverkauft. Mein Fazit zu meiner Premiere in Klagenfurt bezogen auf den Ironman allgemein lautet: Langdistanz werde ich vorerst keine mehr machen. Also zumindest 2020 werdet ihr mich an keiner Startlinie sehen. 2021, naja, eine Idee schwirrt mir da schon wieder im Kopf herum, aber da hab ich noch etwas Zeit.

Wie meine sportlichen Ziele für die zweite Jahreshälfte 2019 aussehen, verrate ich euch noch in einem eigenen Blogbeitrag. Zunächst möchte ich aber kurz noch einmal auf das letzte halbe Jahr und das Training gemeinsam mit Personal Peak und durch Nathalie Birli & Philipp Reiner zurückblicken.

Personal Peak – Individuelle Triathlon Trainingsplanung

So lange hatte ich dieses eine große Ziel, den Ironman Austria Klagenfurt zu finishen, vor Augen und nun habe ich es erreicht. Wirklich Form angenommen hat dieser große Traum für mich nicht nur damit, dass ich mich vor etwas mehr als einem Jahr angemeldet habe, sondern als ich mich dazu entschied, mein Training von Personal Peak – Philipp Reiner & Nathalie Birli gestalten zu lassen.

Wer will dass ich schnell auf den Punkte komme dem kann ich sagen: Beste Entscheidung ever und wenn ihr richtig Gas geben und neue Bestzeiten erzielen wollt, dann klickt auf nachfolgenden Link und meldet euch bei Philipp und Nathalie! Zu Website und zum Kontakt geht es hier!  Alle Anderen sind herzlich eingeladen weiterzulesen.

Begonnen hat zunächst alles mit einem Treffen am 28. Dezember 2019, wo Mario und ich gemeinsam mit Philipp und Nathalie nach einem ersten gemeinsamen Training, unsere Ziel für 2019 besprochen haben. Mein großes Ziel, der Ironman Austria Klagenfurt, stand dabei schon fest. Gemeinsam mit Mario hatten wir dann noch den Vienna City Marathon, den Falkensteiner Punta Skala Half Triathlon und den 70.3 Ironman Barcelona geplant. Ziemlich viel zu tun also. Wie es mir in den ersten vier Monaten bis Ende April mit dem Training und dem ersten Erfolg ging, dass könnt ihr in nachfolgenden Blogbeitrag lesen: 4 Monate Training nach Plan.

Ich möchte euch nachfolgend kurz die Vorteile eines geführten Trainings aus meiner Sicht darstellen.

Vorteile der Trainingsplanung

  • Ich musste mich um nichts kümmern.

Ein klarer Vorteil für mich ist, ich musste mich um nichts kümmern. Im Schnitt über die sechs Monate gerechnet waren es ungefähr 12 Trainingsstunden pro Woche. Dies klingt auf den ersten Blick zwar relativ viel und ist es auch, dennoch muss ich sagen, dass die Umsetzung relativ einfach war. Im Prinzip hatte ich das Gefühl, dass ich den Trainingsplan nur abarbeiten muss. Ich wusste WAS ich WANN zu tun hatte, was es gefühlt wiederum extrem einfach machte die Trainings “abzuarbeiten”.

  • Ich hatte vertrauen in meine Trainerin Nathalie

Auch nicht immer so einfach muss ich zugeben. Klingt zwar komisch, aber oft kamen mir einzelne Trainings zu hart vor, andere wiederum zu locker und Ruhetage, vor allem wenn dann zwei in einer Woche geplant waren, viel zu viel. Ich muss zugeben, kurz vor dem Vienna City Marathon hatte ich ob der gefühlt zu geringen Laufeinheiten etwas Angst mein geplanten Ziel aufgrund der Vorbereitung nicht zu schaffen. Spätestens aber nachdem ich das Ziel unter 3.20 Stunden mit einer Endzeit von fast unter 3 Stunden für mich pulverisiert hatte, war ich ziemlich entspannt.

  • regelmäßiger Austausch & Feedback

Vor allem bei einem so umfassenden Trainingsplan, ist es meiner Meinung nach extrem wichtig, dass man mit seinem Trainer in ständigem Austausch steht. Gerade zu Beginn, wenn man sich quasi noch nicht kennt und die Trainerin/ der Trainer im Optimalfall nur Leistungs- und Trainingsdaten aus der Vergangenheit hat, ist ein Feedback zu den einzelnen Einheiten besonders wichtig. What’s App, Training Peaks und gegebenenfalls Video-Calls sowie auch das gute alte Telefonat erleichtern den Informationsaustausch diesbezüglich extrem und der Trainer muss daher nicht zwingend um die Ecke wohnen. Bei mir und Nathalie hat das auch super funktioniert.

  • Training Peaks als Plattform

Was ich so mitbekomme über YouTube usw., werden viele der Trainingspläne über Training Peaks erstellt und gesteuert, so auch bei Personal Peak. Das Programm war mir vorher durchaus ein Begriff aber richtig kennen gelernt habe ich es eben erst im Zuge der Trainingsplanung mit Training Peaks.

Nachteile der Trainingsplanung

Gut, ich muss zugeben, auf den ersten Blick fällt mir hierzu nicht wirklich viel ein, was ich als negativ bewerten würde. “Das Training ist anstrengend”, wäre vielleicht ein Punkt der mir einfällt. Dieser relativiert sich aber, da man dies ja selbst in der Hand hat und naja, sich als Ziel den Ironman Austria Klagenfurt finishen zu wollen zu nehmen, ist eben auch kein kleines Ziel.

Es gibt da den schönen Spruch “Be careful what you wish for, you may receive it.” Diesen finde ich nicht nur für das Thema Trainingsplanung mit Personal Peak sehr passend, sondern allgemein für das Erreichen von Zielen oder allgemein gesprochen das Leben. Ich weiß, dass mir viele Leute in meinem Umfeld einen Ironman nie zugetraut hätten, geschweige den eine Zielzeit von 10.05.45 Stunden. Was sie diesbezüglich wahrscheinlich so erstaunt hat, ist, dass ich es dann aber einfach durchgezogen habe, die Trainingseinheiten trainiert und die Ziele umgesetzt habe. Die Zeit ist dabei nicht vorrangig, vielmehr geht es darum sein Ziel zu erreichen und das hat einige schockiert. Nicht weil ICH es geschafft habe, sondern weil sie sich selbst eingestehen mussten, dass ihnen das Durchhaltevermögen und die Konsequenz dazu fehlen würde.

Zugegeben, anfangs habe ich es auch ein wenig unterschätzt. Ich wusst, dass viel Arbeit auf mich wartet. Die erste Trainingswoche im Januar hatte ich aber quasi noch Schonfrist, da ich noch Urlaub hatte. Die zweite Woche mit meinem Fulltimejob kam dann die erste Erleuchtung. “Junge, dass wird hart.”, dachte ich mir damals. Aber naja, so ist es nun einmal.

“Nachteile” die im Grunde keine Sind, weil man es sich ja selbst aussucht, könnte folgende sein:

  • Der Trainingsplan ist ziemlich straff
  • Die Trainingseinheiten teilweise wirklich sehr intensiv und anstrengend
  • Du wirst von deinem Trainer gefordert
  • Du fühlst dich oft sehr schlapp
  • Wenn da “Ruhetag” steht, dann solltest du ihn auch wirklich einhalten
  • Ein Fulltimejob “nebenher” ist fordernd
  • Soziale Kontakte zu pflegen kann schwierig werden bzw. müssen gut koordiniert werden
  • gutes Zeitmanagement ist extrem wichtig
  • auch eine perfekte Trainingsplanung ist keine Garatnie für Erfolg
  • am Ende des Tages musst DU über die Grenze gehen. Der Trainer kann dich nur bis dahin begleiten
  • Qualität kostet nicht nur jede Menge Schweiß sondern auch Geld

Wer sich dieser “Nachteile” bewusst ist und bereit ist diese in Kauf zu nehmen, der ist quasi ready für eine individuelle Trainingsplanung. Meine Meinung zu all den Punkten – ich würde sie persönlich nicht Nachteile nennen – ist, “Von nix kommt nix”. Ganz einfach. Dass von nix nix kommt, hab ich zum Beispiel auch bei meiner ersten Einheit gemerkt. 🙂

Workout Details – erste Laufeinheit – geführtes Training

“Fuck, dass ist ja mega anstrengend.”, war wiederum einer der ersten Gedanken nach meiner ersten von Nathalie geplanten Laufeinheit. Die Einheit hab ich euch hier unten einmal angeführt:

  1. A1 lq einlaufen ( 10 min @ 141-160 bpm – A1 lq – Grundlagenausdauer)

  2. 5′ A1 lq ( 5 min @ 162-172 bpm A1 hq – Tempotraining)

  3. Repeat 10 times

    1. Submaximaler Steigerungslauf

      0.10 km @ 187-199 bpm
      A2 (Schwellentraining)

    2. Trabpause

      0.20 km @ 125-145 bpm
      A0 (Regenerativ)-A1 lq (Grundlagenausdauer)

  4. A1 lq auslaufen ( 14 min @ 141-160 bpm – A1 lq – Grundlagenausdauer)

Ich war außer Atem, die Lunge brannte, das T-Shirt nass und ich sprichwörtlich auf dem Boden der Tatsachen. Ok, so sieht das also aus mit dem Training. Die sechs Monate bis zum Ironman Austria Klagenfurt werden lang…..und JETZT? Jetzt befinde ich mich aktuell in Woche zwei ohne Trainingsplanung und JA, ich vermisse es. Nach dem Ironman war da auf einmal nichts mehr. Ich muss zugeben, geplant war es so eigentlich nicht. Normal sollte es in Kalenderwoche 29 wieder mit dem geplanten Training weitergehen da ich ein weiteres großes Ziel hatte. Dieses Ziel hat sich aufgrund privater Ziele und eines sehr großen Projektes etwas verschoben.

Auch brauchte ich eine Pause von all dem vielen Training. Man muss schon auch noch bedenken, dass für mich der Spaß am Sport im Vordergrund steht. Demnach fehlten mir in letzter Zeit beispielsweise auch “einfache Radausfahrten mit Kumpels”. Einfach mal rauf auf’s Rad, fahren solange und soweit man möchte, Kaffee und Cola trinken und einen sonnigen Sonntag einfach so genießen.

Aufgehoben ist aber noch lange nicht aufgeschoben UND 1-2 Ziele habe ich noch für die Saison 2019 auf meiner Bucket List stehen. Wie 2020 aussieht, darüber mach ich mir vorerst noch nicht allzu große Gedanken. Bestimmt aber geht es weiter mit Personal Peak. Nathalie Birli und Philipp Reiner, die sind schon richtig cool UND höchst professionell in ihrer Arbeit. Eine Mischung die mir sehr zusagt.

Abschließend bleibt mir nur mehr über, noch einmal DANKE zu sagen! Wie bei meiner Bachelor- und Masterarbeit habe ich auch mit euch zwei – und vor allem eben mit dir Nathalie – Personen gefunden, die mich so weit pushen, dass ich nicht nur an meine Grenzen und Ziele komme, sondern noch viel viel weiter hinaus!

DANKE, war extrem geil von Personal Peak betreut und supported zu werden. Wie ich in meinem Blog zum Ironman schon gesagt habe: Party just started!

 

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