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Ohne Plan zum Graz Marathon 2018

Graz Marathon 2018

Graz Marathon 2018 – Wer hat an der Uhr gedreht? Is es wirklich schon…zu spät? So, noch 7 Tagen bis zum Graz Marathon 2018. Letztes Jahr 2017 wollte ich ja eigentlich ja auch am Start stehen, da hat’s mich buchstäblich vorher aber auf die Fresse gehauen. Nach dem Sturz mit dem Bike und Schlüsselbeinbruch war mal nicht viel mit Laufen. Jetzt – Achtung Wortwitz – läuft’s aber schon wieder richtig gut. Gut, zumindest würde es gut laufen, wenn ich die Laufschuhe auch mal anziehe. Gefühlt hatte ich sie das letzte Mal so richtig bei Kärnten Läuft an. Da hab ich auch meine Personal Best mit 1:25 für den Halbmarathon gschafft. Danach war noch ein Halbmarathon als Trailrun am Programm und ein 40 km Run für die Roten Nasen Österreich. Mehr aber nicht. Wie ist also meine Form? Ganz ehrlich, I don’t know und noch ehrlicher….I don’t know if I even care!?!

Ohne Plan zum Graz Marathon 2018

wie die Headline dieses Blogs ja schon verrät, fehlt mir heuer irgendwie der Plan. Also der Trainingsplan. 2016 bei meiner Premiere in Graz und auf der Langdistanz hatte ich einen Plan. Der Plan war aber eher sehr kurzfristig angelegt. So richtig mit dem Training, hatte ich nämlich erst einen Monat zuvor begonnen. Der Plan war dann natürlich sehr intensiv. Mein Ziel unter 3 Stunden 30 Minuten zu finishen hatte ich aber erreicht. Sogar noch mit etwas Restzeit. Im Ziel waren es nämlich 3 Stunden 27 und ein paar Sekunden.

Beim heurigen Vienna City Marathon hatte ich trotz Zielsprint keine Zeit mehr über um mein neues Ziel von 3 Stunden 20 Minuten zu erreichen. Eingelaufen bin ich bei 3 Stunden 20 Minuten und 23 Sekunden. Tja, die paar Sekunden konnte ich so aber nicht hinnehmen und meldete mich dann gleich darauf für den Graz Marathon 2018 an. „Die paar Sekunden kann ich auch noch schneller laufen“, dachte ich mir nach Wien.

Wo bleibt meine Motivation?

Die Frage stelle ich mir irgendwie schon die ganze Zeit. Ich habe dieses Jahr zwar an einigen Wettbewerben teilgenommen, so richtig in Fahrt gekommen bin ich aber nicht. So zumindest mein Empfinden. Gut, da war der Mythos Großglockner mit dem Berglauf. Das war schon echt mega anstrengend. Aber ich habe ja nicht einmal einen Triathlon gemacht. Wenn ich so an den Ironman Klagenfurt 2019 denke, bekomme ich zwar keine Kopfschmerzen, etwas mulmig wird mir aber schon. Jetzt aber erstmal Schwimmtraining. Seit Anfang Oktober hab ich jetzt wieder regelmäßig Schwimmtraining in der Kärnten Therme und ich liebe es. Eine Runde laufen zu gehen, darauf hab ich jetzt nicht wirklich Lust. Ich sollte aber. So ganz ohne Training wird das sonst nämlich nichts.

Der Rote Nasen Lauf in Klagenfurt kam daher ganz recht. Mein Kumpel und sehr oft auch Trainingspartner hatte auf seinem Trainingsplan „lockerer Dauerlauf  30 km“ stehen. Mit ihm hab ich heuer auch schon gemeinsam für Wien trainiert und danach auch gesagt, dass wir das Duo aus Kärnten Läuft und Graz Marathon 2018 laufen werden. Der Streber ist natürlich schon fleißig am trainieren und schön langsam kommt er mir immer näher. Ich hab Angst! 🙂 Spaß, Hut ab vor seiner Leistung, er wird immer stärker und stärker.

No Stress – locker über die Ziellinie

Wer mich kennt und diese Headline liest, weiß „No Stress“ und „locker“ nicht wirklich in meinen Wortschatz passen. Spätestens beim Startschuss ist es meistens mit der Lockerheit bei mir vorbei. Klar, ich bin auch ehrgeizig. Deshalb gab es im Ziel beim Vienna City Marathon auch ein paar kleine Tränen als ich die Zeit gesehen habe.

Beim Rote Nasen Laufe in Klagenfurt sind wir aber wirklich „ganz locker“ mit ner 5:02er Pace die 40 km gelaufen und haben so um den Dreh 3 Stunden 20 Minuten benötigt. Das war ganz gut und für mich die Bestätigung, dass die Haxn schon passen. Da geht noch was. Um unter 3 Stunden 20 zu laufen muss ich so zwischen 4:30 und 4:40 min pro Kilometer laufen. Ob ich das wirklich möchte, keine Ahnung.

Schritt für Schritt ins Ziel

In meinen Stories auf Instagram – hier geht’s zu meinem Account – und meinen Bildern, spreche ich oft von Gelassenheit etc. „Der Weg ist das Ziel.“ und so weiter und sofort. Ich werde auch in Graz versuchen mein Ziel zu erreichen. Mir ist aber wirklich noch einmal ausdrücklich zu sagen, dass dies nicht primär euer Antrieb immer sein sollte. Klar, Ziele sind da um erreicht zu werden, aber stresst euch nicht immer. Sport – außer ihr macht das Hauptberuflich – sollte Spaß machen. Wer seine sportlichen Ziele längerfristig zu hoch steckt und diese deshalb nur schwer bis kaum erreicht, verliert mit Sicherheit den Spaß am Sport. Vor diesem Punkt stand ich schon des Öfteren und ich kann euch nur den Tipp geben, lasst es gar nicht erst soweit kommen.

So, dass war’s auch schon mit dem Blog und meinem „Plan“ für den Graz Marathon 2018. Ich hab also keinen und wisst ihr was das Beste daran ist? Meine „Personal Best’s“ habe ich immer ohne Trainingsplan erreicht. Wie sagt man so schön „Wo ein Wille da auch ein Weg.“ Der Weg beim Graz Marathon 2018 ist zum Glück gut ausgeschildert, also wird’s scho funktionieren. Don’t worry, be happy!

 

Amen.

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