Blick hinter die Kulissen Motivation

Wohnungsschlüssel verloren – Lektion fürs Leben

Wohnungsschlüssel

Vor zirka einem Monat hatte ich meinen Wohnungsschlüssel verloren. Wenn ich euch jetzt sage, dass ich ihn immer bei mir hatte, lacht ihr mich aus. Zu Recht! Aber erstmal von Vorne.

Wo ist mein Wohnungsschlüssel?

Ich halte mich hier auch wirklich sehr kurz. Tatsache war, dass ich für das Wochenende an dem der Mythos Großglockner – hier mein Blog dazu – stattfand, von Mitsubishi deren neuen Eclipse Cross bekommen hatte. Somit hatte ich auch nicht wie gewohnt meinen Autoschlüssel bei mir, sondern eben den vom Mitsubishi. Als ich am Sonntag wieder zurück nach Villach fuhr und vor der Wohnung stand, fand ich meinen Wohnungsschlüssel nicht. Nach langem – wirklich sehr langem Suchen – kam ich für mich zu dem Entschluss, dass ich ihn wohl mit dem Startersackerl in Heiligenblut in den Müll geworfen hatte. Problem bei meinem Single-Dasein ist bzw. war, dass mein Ersatzschlüssel eben wo war? Genau, er war natürlich in der Wohnung.

Finale Fußballmeisterschaft 2018

Total erschöpft vom Großglockner Berglauf und extrem genervt über meine Dummheit rief ich einen Freund an um ihm mitzuteilen, dass ich von Sonntag auf Montag bei ihm in Klagenfurt schlafen werde. Er hatte zum Glück nichts dagegen. Die Kohle für den Schlüsseldienst wollte ich nämlich nicht bezahlen und der Hausmeister, welcher mir die Tür mit dem Generalschlüssel öffnen konnte, war natürlich erst wieder ab Montag im Dienst. Da nun aber das Fußball WM-Finale 2018 auch an diesem Sonntag stattfand, wartete ich eineinhalb Stunden am Parkplatz bis mein Kumpel vom Fußballgucken wieder Zuhause war und ich nach Klagenfurt fahren konnte.

Wo der Wohnungsschlüssel nun war?

Am Montag öffnete mir unser Hausmeister dann meine Wohnungstür. Ich ging nach wie vor einfach davon aus, dass ich den zweiten Wohnungsschlüssel eben dummerweise einfach verloren hatte. In der selben Woche fuhr ich noch am Freitag nach Wien um den Mitsubishi Eclipse Cross zurückzubringen. Als ich der lieben Seyla dann den Autoschlüssel gab, fragt sie mich, ob der zweite Schlüssel darauf mir gehören würde? Ich sah den zweiten Schlüssel, nahm ihn vom Schlüsselbund runter, bedankte und verabschiedete mich ohne ein weiteres Wort.

Die wichtigen Dinge sind meistens sehr nah

Der zweite Schlüssel am Schlüsselbund war natürlich mein Wohnungsschlüssel. Den Wohnungsschlüssel hatte ich also gar nicht verloren, sondern eben ständig in meiner Hand. Meine Tasche und meinen Rucksack hatte ich bestimmt vier mal durchsucht, aber auf den Autoschlüssel eben nicht geachtet.

Ich glaube ja, dass alles irgendwie aus einem bestimmten Grund passiert. Ich würde nicht sagen, dass ich durch all meine Erlebnisse als „Blogger“ den Blick für das Wesentliche – Freunde, Familie etc. – verloren habe – viele versuchen einem das ja einzureden oder gehen davon aus. Blog zu diesem Thema hier! Auch war ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht auf dem besten Weg dahin. Vielleicht passte es aber zu diesem Zeitpunkt einfach ganz gut, dass ich wieder daran erinnert wurde.

Die Metapher für dieses Ereignis ist für mich, dass egal wie weit wir auch Reisen, was wir erleben und welche neuen Dinge wir kennen lernen, wir sollten nie vergessen, dass die wirklich wichtigen Dinge im Leben sehr nah sind und tief in uns verwurzelt.

Beim Schreiben dieser Zeilen denke ich vor allem an meine Familie, meine verstorbene Oma und meine  extrem geniale Runde an Freunden. Die würde ich nicht mehr hergeben wollen obwohl ich weiß, dass sie mich oft gerne eintauschen würden. Aber hey, dass geht leider nicht Leute. Wer macht denn sonst in Zukunft all die Fotos von mir!

In diesem Sinne, stay true to who you are und schau ob dein verloren geglaubter Schlüssel nicht eh in deiner Hand ist!

Alles liebe Markus aka der Steira!

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