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Ernährung

Weizenwampe – Warum Weizen dick und krank macht – Teil 1

Weizenwampe

Wenn ich so an mir hinunter schaue, sehe ich da nicht viel. Also, versteht mich nicht falsch, ich spreche natürlich davon, dass ich nicht viel von einer Weizenwampe sehe. Der Titel dieses Blogbeitrags wurde nicht zufällig so gewählt. Es handelt sich dabei um den gleichnamigen Titel des Buches “Weizenwampe – warum Weizen dick und krank macht”. Das Buch bekam ich von einem Freund empfohlen der sehr gesund, sportlich und bewusst lebt. Einer derjenigen in meinem Umfeld den ich genau deshalb so schätze. Einer dieser Menschen, die mich in meinem Leben weiterbringen, weil sie mich positiv beeinflussen. Das Buch wurde mir nicht empfohlen weil er unter meinem Shirt bereits eine solche Weizenwampe vermutete, sondern weil er dieses Buch selbst schon gelesen hatte. Genauer gesagt fragte ich meine Community über Instagram (@derSteira) nach Buchtipps und unter anderem bekam ich diesen Tipp.

Wiederum habe ich nachdem ich mit dem Lesen der Weizenwampe fertig war, meine Community gefragt, ob sie ein Blog dazu interessieren würde. Nun sind wir hier. Die Antwort war nämlich ein klares “JA”. Das Buch ist teilweise sehr wissenschaftlich und komplex geschrieben, sodass ich teilweise Textpassagen aus dem Buch übernehmen werde, es aber grundsätzlich mein Anspruch sein wird, hier die allgemeine Idee und Kritik an Weizen sowie Auswirkungen durch den Konsum von Weizen darzustellen.

Bei der Unterteilung der Thematik werde ich die Kapitel in dem Buch heranziehen und als Überschriften verwenden. So entstehen zwei Unterthemen zum Buch Weizenwampe, welches ich euch natürlich empfehlen würde, wenn ihr euch genauer damit beschäftigen wollt. Eigentlich besteht das Buch aus insgesamt drei Kapitel. Beim Schreiben des Blogbeitrags bin ich aber zum Entschluss gekommen, dass ich das letzte Kapitel “Weizen, ade!” in einem eigenen Blogbeitrag thematisch aufgreifen möchte.

Weizen – das ungesunde Volkorngetreide

Ok, Weizen und die daraus resultierende Weizenwampe ist ungesund. Zumindest der Weizen den wir kennen. Emmer – auch Zweikorn genannt – ist quasi der Urweizen. Durch die Industrialisierung wurde die Struktur des Weizen so stark verändert, dass der Weizen, welcher heutzutage überwiegend verwendet wird, nicht mehr gesund ist.

Eine “Weizenwampe” besteht aus Fett, das sich im Laufe von Jahren durch den Verzehr von Nahrung angesammelt hat, die Insulin freisetzt, das Hormon für die Fetteinlagerung. Nahezu täglich werden wir mit Weizen konfrontiert. Volkornweizen hat Untersuchungen zufolge einen glykämischen Index von 72 welcher den Blutzuckerspiegel ebenso anhebt wie Haushaltszucker mit einem Index von 59. Glukose – also Traubenzucker hat einen Wert von 100 und der glykämische Index besagt, in welchem Ausmaß ein Lebensmittel den Blutzucker im Vergleich zu Traubenzucker ansteigen lässt.

Weißbrot, Vollkornweißbrot, Mehrkornbrot, Roggenbrot, Mischbrot, Sauerteigbrott, Baguette, Fladenbrot, Brötchen – Unser täglich Brot gib uns heute!

Bevor es weiter geht mit der Weizenwampe

Zu Beginn als ich diesen Blog hier anfing zu schreiben, war ich um ehrlich zu sein selber noch ziemlich geschockt von dem Buch. Was ich aber in den nunmehr fast drei Jahren, wo ich meinen Blog hier schreibe gelernt habe, ist dass der Leser selbst davon überzeugt sein muss. Ich bin hier einfach ein Geschichtenerzähler. Jemand der seine sportlichen Aktivitäten und die Freude daran in Worte packt und diese hier niederschreibt. Ich bin kein Heiliger und somit möchte ich auch mit diesem Blogbeitrag zum Buch Weizenwampe, keinen bekehren.

Seit ein paar Monaten nutze ich bei Gesprächen über so allgemeine Dinge wie Rauchen, Alkohol, Sport oder gesunde Ernährung immer wieder die Metapher “Am Ende des Tages zahle ich nur den Betrag auf meiner Rechnung.” Wie heißt es so schön: “Am Ende wird abgerechnet.” Wer hier an den Dingen zweifelt oder es für übertrieben hält, dem würde ich einfach bitten, nicht weiter zu lesen. Entweder bist DU dann noch nicht so weit, oder bist dir schon durchaus darüber im Klaren, willst es aber eben nur noch ein wenig verdrängen. Wie gesagt, ich beschreibe hier nur meine Erfahrungen, den so hart es auch klingen mag, in der Realität sieht es so aus, dass ich am Ende des Tages wirklich nur für meine Rechnung bezahle.

Weizenesser sterben früher

Im Buch Weizenwampe schildert der Autor William Davis des öfteren Geschichten seiner Patienten welche zu ihm kamen. Um der Headline gerecht zu werden und aber auch die Thematik zu vereinfachen, werde ich nachfolgend einfach zwei dieser Geschichten, so wie sie im Buch stehen, wiedergeben. Dieser Blogbeitrag zum Buch soll lediglich eine Idee des Inhalts geben und die Thematik umreisen. Ich würde jedem, der sich näher darüber informieren möchte, empfehlen das Buch zu kaufen.

Der Fall des kahlen Bäckers – und seiner Weizenwampe

Bei Gordon musste ich gründliche Überzeugungsarbeit leisten. Gordon kam wegen koronarer Herzkrankheit zu mir, die unter anderem auf ein Übermaß an kleinen LDL-Molekülen zurückzuführen war. Zur Verbesserung dieses Befunds und damit auch zum Schutz seines Herzens riet ich ihm zum Weizenverzicht. Allerdings besaß Gordon eine eigene Bäckerei. Sieben Tage in der Woche bestimmten Brot, Brötchen und Kleingebäck sein Leben. Natürlich aß er auch zu fast jeder Mahlzeit seine eigenen Produkte. Zwei Jahre lang beschwor ich Gordon vergeblich, vom Weizen abzulassen.

Eines Tages jedoch kam er mit einer Skimütze auf dem Kopf in meine Praxis. Er erzählte mir, dass ihm die Haare büschelweise ausgingen und dass er mittlerweile diverse kahle Stellen hätte. Sein Hausarzt sprach von Alopecia, fand aber keine Ursache dafür. Auch der Dermatologe konnte sich Gordons Dilemma nicht erklären. Der Haarausfall belastete ihn derart, dass er einen Hausarzt um ein Mittel gegen Depressionen gebeten hatte und seine peinlichen kahlen Stellen mit einer Mütze bedeckte. Natürlich dachte ich sofort an Weizen. Es passte ins Gesamtbild: LDL-Moleküle, die typische Weizenwampe, Bluthochdruck, prädiabetische Zuckerwerte, Magenprobleme und nun der Haarausfall. Also nahm ich einen neuen Anlauf und riet Gordon, ein für alle Mal keinen Weizen mehr zu essen. Aufgrund seines hohen Leidensdrucks willigte er diesmal ein. Das bedeutete zwar, dass er seine Bäckerei mit Ware belieferte, die er selbst aber nicht essen durfte, was ihn seinen Angestellten gegenüber in Erklärungsnot brachte. Dennoch hielt er sich daran. Schon nach drei Wochen bildete sich auf den kahlen Stellen der erste Flaum, und im Laufe der folgenden zwei Monate wuchsen die Haare kräftig nach. Neben der neuen Haarpracht konnte Gordon einen Gewichtsverlust von fünf Kilo vorweisen, und auch sein Taillenumfang war um fünf Zentimeter geschrumpft. Die gelegentlichen Magenbeschwerden waren verschwunden, die Blutzuckerwerte hatten sich normalisiert. Sechs Monate später ergab eine Neubestimmung der kleinen LDL-Moleküle einen Rückgang um 67 Prozent. Unpraktisch im Alltag? Vielleicht. Aber besser als ein Toupet.

Ein Mann steht auf und geht

Jason ist 26 Jahre alt und programmiert Software – ein intelligenter, junger Querdenker, der offen ist für neue Ideen. Er suchte mich in Begleitung seiner Frau auf, wel er einfach nur – gsund – werden wollte. Als er mir berichtete, dass er schon als Kind einen größeren Eingriff wegen eines angeborenen Herzfehlers gehabt hätte, unterbrach ich ihn mit den Worten: “Sorry, Jason, aber dafür bin ich bestimmt nicht der richtige Ansprechpartner. Das ist nicht mein Fachgebiet.” “Ja, ich weiß” sagte er. Ihre Hilfe brauche ich nur, um gesünder zu werden. Meine Ärzte erwägen eine Herztransplantation, weil ich unter ständiger Atemnot leide und schon wegen Herzversagens im Krankenhaus war. Ich möchte wissen, ob Sie noch etwas tun könnten, damit ich entweder keine Herztransplantation brauche, oder im Zweifelsfall wenigstens hinterher gesünder bin. Das klang vernünftig, und ich bat Jason auf die Untersuchungsliege. Gut, dass verstehe ich. Ich möchte Sie mir genauer ansehen. Jason erhob sich langsam und schob sich unter sichtlichen Schmerzen durchs Zimmer. Was ist mit Ihnen?, fragte ich. Er setzte sich auf die Liege und seufzte “Alles tut mir weh. Alle Gelenke. Ich kann kaum gehen, und manchmal komme ich nur mit Mühe aus dem Bett.” “Waren Sie schon beim Rheumatologen?”, erkundigte ich mich. “Ja. Bei dreien. Keiner wusste, was mir fehlt. Sie haben nur entzündungshemmende Medikamente und Schmerzmittel verordnet.” Haben Sie schon einmal über eine Ernährungsumstellung nachgedacht?, fragte ich. Ich kenne viele Menschen, denen es besser geht, seit sie keinerlei Weizen mehr essen.

Weizen? Also Brot und Nudeln?, fragte Jason verdutzt. Ja, Weizen. Weißbrot, Volkornbrot, Merkornbrot, Muffins, Bagels, Brezeln, Salzstangen, Kekse, Waffeln, Müsli, Nudeln und Pfannkuchen. Das hört sich jetzt so an, als könnte man dann gar nichts mehr essen, aber es ist noch jede Menge übrig. glauben Sie mir. Ich gab ihm ein Merkblatt zum Einstieg in die weizenfreie Ernährung. “Probieren Sie es aus: Verzichten Sie nur vier Wochen konsequent auf Weizen. Wenn es Ihnen danach besser geht, habe Sie die Antwort. Wenn Sie keinen Unterschied bemerken, ist das vielleicht nicht das Richtige für Sie.

Drei Monate später suchte Jason mich wieder auf. Als Erstes fiel mir auf, dass er ohne Anzeichen von Gelenkschmerzen hereinkam. Die Besserung war fast augenblicklich und nachhaltig eingetreten. Nach nur fünf Tagen, es war unglaublich. Ich hatte keinerlei Schmerzen mehr. Also dachte ich, das ist doch reiner Zufall. Und ich aß ein Sandwich. Innerhalb von fünf Minuten war der Schmerz zu rund 80 Prozent wieder da. Jetzt weiß ich Bescheid. Was mich noch mehr beeindruckte, war, dass Jason bei der ersten Untersuchung tatsächlich Symptome einer Herzschwäche gezeigt hatte, die inzwischen völlig verschwunden waren. Neben der Linderung der Gelenksschmerzen hatte isch auch seinen Atmung wieder so verbessert, dass er kurze Strecken joggen und sogar ein wenig Basketball spielen konnte. Dazu war er jahrelang nicht mehr in der Lage gewesen. Inzwischen schrauben wir gemeinsam seine Herzmedikation zurück. Ich bin ein offener Verfechter eines Lebens ohne Weizen. Aber wenn ich so drastische Veränderungen sehe wie bei Jason, läuft mir nach wie vor ein Schauer über den Rücken, weil ich weiß, dass es für derartige Gesundheitsprobleme mitunter eine so einfache Lösung gibt.

Mein Fazit und Buchtipp

Wenn ihr bis hierher gelesen habt, freut es mich sehr. Nicht zwingend weil ihr dadurch mir und meinem Blog sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt habt, sondern weil ihr euch um euren Körper sorgt und hoffentlich vielleicht auch etwas ändern wollt. Wie im zweiten Beispiel erwähnt, könnt ihr es ja auch einfach probieren! Sollte es für euch nicht funktionieren, habt ihr es zumindest versucht und im Worst Case vielleicht sogar ein paar Kilo abgenommen. Ihr seht schon, ich will euch die Geschichte schmackhaft machen, was?

Mein Fazit zu diesem Buch ist, dass ich es definitiv versuchen werde. Mein Papa und meine Oma haben früher immer gekochte Schweinezehen, die meine Mutter zubereitet hat, gegessen. Nie hätte ich mir gedacht, dass das soooo lecker schmecken kann, bevor ich es dann nicht doch einmal probiert habe. Und jetzt? Jetzt liebe ich sie haha.

Das Buch Weizenwampe kann ich euch natürlich wärmstens ans Herz legen. Hier unten habe ich euch das Buch verlinkt. Ich glaube das Buch eignet sich sehr gut als Lesestoff für die Weihnachtsferien und der Verzicht vielleicht sogar ja auch als Neujahrsvorsatz?

Ein gesundes Frühstück und zwar den Avocado-Orangen-Salat, kann ich euch beispielsweise schon einmal empfehlen! Hier gehts zum Blogbeitrag!

 

 

 

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