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Wahoo Kickr Core Smart Trainer- Erfahrungen und Testbericht

Wahoo Kickr Core Aufbau

“Wahoo Kickr Core” lautet für viele die Antwort auf die Frage, welchen Smart Trainer sie sich für das Indoor-Training in ihr Wohnzimmer stellen wollen. Seit ungefähr einem Jahr steht der Smart Trainer von Wahoo nun bei mir im Wohnzimmer und mein Fazit betreffend Preis, Aufbau, Kalibrierung, Lautstärke und ob sich die Anschaffung gelohnt hat, lest ihr hier fest.

Preis – Wahoo Kickr Core

Der Wahoo Kickr Core kostet satte € 799,-, was zugegeben ein sehr stolzer Preis ist. Richtig viel Geld um ehrlich zu sein. Vergleiche zu anderen Geräten – wie beispielsweise dem Tack Flut Smart T2900 – möchte ich grundsätzlich hier nicht machen, da ich keine Erfahrungswerte hab. Was ich euch über den Kickr Core betreffend Preis ehrlich sagen kann ist, dass er sicherlich einen stolzen Preis hat, er das Geld aber meiner Meinung nach Wert ist.

Warum fragt ihr euch jetzt bestimmt, oder? Meiner Meinung nach ist das Gerät extrem robust, erfüllt für mich alle Anforderungen – dazu später noch mehr – die ich an einen Smart Trainer stelle und man kauft sich so einen Smart Trainer ja nicht jeden Tag. Der Kauf sollte aber auch natürlich sehr gut überlegt sein. Wer vorhat den Smart Trainer nicht regelmäßig zu nützen, der sollte sich vielleicht ein Abo in einem Fitnessstudio holen und dort jedes Monat einmal eines der Spinning Bikes verwenden. Kommt euch, bei den Billig-Studios, auf jeden Fall günstiger und macht dann auch definitiv mehr Sinn.

Vergleich mit dem Wahoo Kickr

Nach oben gibt es preislich gesehen bei Smart Trainern natürlich keine Grenzen. So ist der Wahoo Kickr noch einmal um fast € 400,- teurer, aber meiner Meinung nach zu teuer. Den Wahoo Kickr werde ich für euch in den Weihnachtsferien testen, mein Vater hat ihn nämlich zuhause in seinem Trainingsraum stehen. Grundsätzlich gilt für mich aber immer die Devise: Wer’s in den Beinen hat, muss nicht die teuersten Bikes oder in diesem Fall eben Indoor Trainer fahren. Qualität hat aber eben doch auch immer ihren Preis, deshalb bin ich vom Wahoo Kickr Core schon durchaus überzeugt. Jetzt kommen wir aber einmal zu den technischen Daten:

Technische Daten

  • Widerstandsstufen: stufenlos
  • Widerstandseinstellung: interaktiv
  • Schwungrad: 5,4 kg
  • Bremsleistung (max.): 1800 Watt
  • Leistungsmessung: Ja, Genauigkeit +/- 2 %
  • Simulierbare Steigung: 16 %
  • Stromanschluss: 100 – 240 V, Betrieb ohne Anschluss nicht möglich
  • Geräuschpegel: 57 dB bei 30 km/h
  • Abmessungen (L x B): 54 x 72 cm

mit 5,4 kg ist der Wahoo Kickr Core schon ziemlich schwer und, was für mich wirklich ein riesiger Nachteil ist, ist das Handling, wenn ich ihn irgendwohin tragen muss. Vergangenes Jahr hab ich den Kickr Core beispielsweise über die Weihnachtsferien mit nach Hause genommen. Der Transport war wirklich nervig, da man den Kickr Core nicht richtig festhalten kann beziehungsweise ist es extrem umständlich. Der Wahoo Kickr im Vergleich dazu hat einen eigenen Griff mit dem man den Smart Trainer gut angreifen und transportieren kann.

Ein Punkt ist euch hier sicherlich schon aufgefallen in der Auflistung und zwar der Geräuschpegel, richtig? Darauf möchte ich im nächsten Punkt genauer eingehen.

Lautstärke des Wahoo Kickr Core / Vergleich Wahoo Kickr

Der Geräuschpegel wird mit 57 dB bei 30 km/h angegeben. Persönlich finde den “Lärm” den der Kickr Core während des Fahrens verursacht, ganz Ok. Ist nicht übertrieben laut. Für mich kein Punkt ihn euch nicht zu empfehlen. Ich persönlich höre das Geräusch selber nie, da ich immer mit Kopfhörern fahre und dabei eben Musik höre. Klar, das Gerät macht eben ein paar Geräusche, wenn ihr richtig in die Pedale tretet, aber ihr verschreckt damit bestimmt keine Nachbarn. Zudem werdet ihr die Geräusche natürlich auch immer stärker wahrnehmen als wenn ihr draußen mit dem Bike unterwegs seid. Zum Ende des Beitrags hier, werd ich euch noch zwei YouTube Videos anfügen, wo ihr die Lautstärke dann im Vergleich zum Kickr auch hören könnt. Gerne selbst dann ein Urteil dazu bilden.

Aufbau und Handling

Aufgebaut ist der Wahoo Kickr Core ziemlich schnell. Vorne und hinten müssen die Beine, mit jeweils zwei Schrauben, angeschraubt werden und das wars dann auch gewesen. Fast. Was noch fehlt und im Lieferumfang nicht enthalten ist, ist die Kassette. Die müsst ihr euch noch selbst kaufen. Beim Lieferumfang des Wahoo Kickr ist diese beispielsweise dabei.

Nachdem ihr dann aber die Kassette auch am Kickr Core angebracht habt, müsst ihr lediglich noch das Hinterrad von eurem Bike entfernen und das Rad am Kickr Core montieren und einspannen. Für die verschiedenen Breite am Hinterrad gibt es auch noch Aufsätze. Da müsst ihr einfach probieren, welcher für euer Bike passt.

Aufbau Wahoo Kickr Core

Kalibrierung

Ist der Wahoo Kickr Core einmal aufgebaut und euer Rad eingestellt, muss der Kickr Core noch kalibriert werden. Dies ist notwendig, um später auch die richtigen Wattwerte zu haben. Dazu verbindet ihr den Kickr Core mit der App (über Bluetooth). Die App muss vorher natürlich runtergeladen werden. Die App findet ihr in jedem App Store ganz einfach, wenn ihr “Wahoo App” eingebt.

Ist der Kickr Core mit Strom versorgt und euer Bluetooth am Handy aktiviert, wird euch dieser in der App angezeigt. In der App gibt es dann zum Gerät den Punkt “Spindown”. Um den Smart Trainer nun zu Kalibrieren, müsst ihr den Spindown – einmal auf 36 km/h hoch treten  –  durchführen und schon ist der Kickr Core kalibriert.

Verwendung mit Wahoo App und Zwift

Bestimmt jeder von euch, der sich für Indoor Training interessiert, hat schon mal vom “Zwiften” gehört. Vielleicht hat euch eben auch dieses Fieber gepackt und ihr könnt es nicht mehr abwarten euch mit euren Radkumpels zu treffen um gemeinsam zu zwiften. Der Begriff “zwiften” kommt eben von der App Zwift, die es einem ermöglicht in virtuellen Welten/Strecken mit dem Fahrrad einerseits unterwegs zu sein, andererseits sich eben auch mit Freunden oder anderen Bikern für eine Runde zu treffen.

Für das Training mit dem Wahoo Kickr Core braucht ihr aber nicht unbedingt Zwift. Die Zwift App kostet dann doch auch um die € 15,- pro Monat. Trainieren könnt ihr auch ganz normal mit Hilfe der Wahoo App, wo euch die Werte wie am Radcomputer angezeigt werden.

Vorteil von zwift ist, dass ihr hier natürlich unterschiedliche Streckenprofile fahren könnt. Ich selbst verwende Zwift um genau dies zu tun, hab die App selbst aber auf Lautlos gestellt und verwende sie nur im Hintergrund. Im Vordergrund läuft dann immer irgendein YouTube-Video oder ein Film auf Netflix. Macht mehr Spaß.

Wahoo Kickr Core training

Mein Fazit

Ich hab, seitdem ich den Wahoo Kickr Core habe, unter anderem von Januar bis April/Mai 2019 meine Radeinheiten – als Vorbereitung für den Ironman Klagenfurt 2019 – alle auf dem Kickr Core gemacht. Das war definitiv keine schlechte Entscheidung. Wesentlicher Vorteil eines Indoor Trainers ist, dass ihr eben schnell rauf und wenn ihr aber auch keine Lust mehr habt, schnell wieder runter könnt. Ihr seid Wetterunabhängig und könnt mit Hilfe von Zwift verschiedene Streckenprofile und gemeinsam mit Freunden fahren.

Der Preis ist sicher nicht ohne, das Gerät aber definitiv den Preis wert. An sich ist der Kickr Core wirklich sehr robust und ihr könnt ihn auch nicht wirklich kaputt machen. Für mich ist der Kickr Core im Herbst – Winter das optimale Trainingsgerät für zuhause. Natürlich macht es viel mehr Spaß draußen zu biken, im Winter greife ich aber lieber auf diese Möglichkeit zurück.

Wer noch nicht ganz überzeugt ist, dem empfehle ich hier dieses Video. Videos zeigen natürlich immer noch einmal mehr die Details.

Auf jeden Fall wünsche ich euch, egal welcher Indoor Trainer es wird, viel Spaß bei eurem Training und bleibst gesund!

Euer Markus aka derSteira

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