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Sport im Alltag – so selbstverständlich wie Zähne putzen!

 

 

Sport im Alltag

Sport in den Alltag zu integrieren ist für mich gewisser maßen schon Routine. Im Grunde überlege ich nicht wirklich, ob ich Sport machen möchte, sondern viel mehr welche Sportart an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit. Bis vor ein paar Jahren konnte ich mir die jetzige Situation so überhaupt nicht vorstellen. Während meines Studiums trainierte ich so ca. drei mal die Woche. Oft aber ehrlich gesagt sehr planlos und zu dem Zeitpunkt habe ich auch noch geraucht.

Man bin ich froh, dass diese Zeit vorbei ist. Die Zeit wo ich geraucht habe meine ich, nicht die Zeit während des Studiums, die war extrem cool! Nachfolgend möchte ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr Sport auch in euren Alltag integrieren könnt. Ich habe es geschafft und bin mega happy darüber. Die positiven Auswirkungen auf Körper, Geist, Seele und meine Gesichtsmuskulatur wenn ich lache weil ich voller Endorphine bin, möchte ich nicht mehr missen.

Ein Körper, ein Leben

Ein wie ich finde extrem wichtiger Punkt ist, das uns klar werden muss dass wir nun einen Körper und ein Leben haben. Beides funktioniert nur gemeinsam. Wenn wir daran denken, was dieser Körper eigentlich tagtäglich, auch wenn wir schlafen, für uns leistet – Herz schlägt ständig, Atmung funktioniert usw. – dann fühle ich mich zumindest verpflichtet auch etwas Gutes für ihn zu tun. Irgendwie ist es doch sehr fahrlässig, wie manche Menschen mit ihrem Körper umgehen.

Ich kann glücklicherweise sagen, dass ich ein extrem schönes Leben habe, zwar auch mit Up’s and Down’s, aber so ist nun einmal das Spiel und dieses Spiel habe ich vor, noch ganz lange zu spielen. Was ihr tun solltet, Sport machen, gesund essen etc., muss ich euch nicht wirklich sagen. Wenn wir wirklich ehrlich zu uns selbst sind, kennen wir im Grunde ganz oft die Antworten zu unseren Fragen. Mein erster Tipp um Sport in euren Alltag zu integrieren, weil es eben doch gesund ist Sport zu machen, ist „Schätzt euren Körper und euer Leben mehr!“.

Trainingstasche packen

Klingt so einfach, ist es auch. Ich selbst packe meine Trainingsklamotten bzw. meine Trainingstasche jeden Abend vorm Schlafen gehen, so wie ich mir auch meine Klamotten für den nächsten Tag, die Socken, Uhr, Halskette von meiner Oma etc. herrichte. Jeder Morgen beginnt bei mir mit einer gewissen Routine – meine Blog zum Thema Routine finden ihr übrigens hier -, einem strukturierten Ablauf. Ich weiß, ich werde nach der Arbeit entweder direkt in das Fitnessstudio fahren, treffe mich mit Freunden und mache gemeinsam mit ihnen Sport, oder ich komme zuerst heim von der Arbeit und starte meine Laufrunde von der Wohnung weg. Auf jeden Fall weichen meine Trainingsklamotten nie wirklich von meiner Seite und somit ist Sport ein fixer Bestandteil in meinem Alltag.

Kurze Strecken zu Fuß gehen

Während meines Bachelor-Studiums habe ich nur ca. 500 Meter von der Fachhochschule entfernt gewohnt und nutzte aber trotzdem mein Auto und fuhr damit zu den Vorlesungen. Heute muss ich darüber lachen und mir ist es auch ein wenig peinlich. Da war ich wirklich faul, anders kann man es nicht sagen. Heute fahre ich überwiegend mit dem Zug in die Arbeit, da ich – ich leben in Villach – nur ca. 5 Minuten vom Bahnhof entfernt wohne und auch nur 5 Minuten vom Bahnhof in Klagenfurt bis zu meinem Arbeitgeber benötige. Die täglichen morgendlichen Fußmärsche möchte ich nicht mehr missen.

Im Sommer sowie auch im Winter versuche ich wirklich die Eindrücke der Natur so gut wie möglich wahrzunehmen und freue mich an der frischen Luft zu sein. Nebenher bewege ich mich auch noch und diese „Grundbewegung“ die ich dadurch täglich habe ist schon durchaus auch sehr viel wert. Als mein Lieblingsmensch – meine Oma – noch bei uns wohnte und nicht im Himmel, hatten wir ihr immer gesagt, sie soll doch spazieren gehen, was sie auch tat. Ich bin mir sicher, vor allem im hohen Alter sind kleine sportliche Aktivitäten im Alltag, auch wenn es nur kurze Strecken sind, extrem wichtig.

Weiters meide ich auch Rolltreppen. Klar, wenn ich in Wien bin, springe ich auch nicht jede Treppe hoch und nutze auch gerne mal die Rolltreppe, aber im Grunde sollten wir schon versuchen mehr Treppen zu steigen. Macht auch einen guten Hintern, hab ich mir sagen lassen. Dieser Tipp funktioniert also nach dem Motto „Es muss nicht immer Sport sein, Bewegung hilft auch!“

Sucht euch Trainingspartner

Wir alle wissen, es ist viel schwierige einen bereits fixierten Trainingstermin mit einem Freund abzusagen. Wie ich finde, ist Sport zu zweit oder in einer Gruppe auch viel spannender, lustiger und die Zeit vergeht auch oft wie im Flug. Besonders bei anstrengenden und langen Trainingseinheiten kann das sehr hilfreich sein nicht alleine zu trainieren.

Erst vor kurzem bin ich gemeinsam mit einem Kumpl um den Millstättersee (28 km) gelaufen. Schön langsam und in 2 Stunden 45 Minuten. Die Zeit verging dabei wie im Flug. Ob ich alleine so wirklich Lust darauf gehabt weiß ich nicht. Es wäre mir sicher auch schwerer gefallen. Gemeinsam war es aber wirklich sehr cool. Dabei ist auch beispielsweise diese sehr coole Foto für das Headerbild entstanden. Böse Zungen behaupten ja, ich mache nur deshalb mit Freunden Sport, damit sie ein Foto von mir machen können. Ich lass das mal so im Raum bzw. hier am Blog stehen.

Sucht euch auf jeden Fall Trainignspartner, fixiert Termine  – jeden Montag Laufen etc. – und bindet Sport so in euren Alltag ein!

Sport im Alltag terminieren

Sporteinheiten zeitlich festzulegen ist im Grunde nichts anderes als täglich schon die Trainingstasche zu packen. Nehmt euch beispielsweise vor 3 Sporteinheiten pro Woche einzuplanen. Das bringt euch nämlich schon ein ganz großes Stück weiter Sport in euren Alltag zu integrieren, da es zum fixen Bestandteil eures Lebens wird. Besonders hilfreich sind dafür vor allem Kurse, Yogakurse oder wie in meinem Fall das Schwimmtraining. Derzeit pausiere ich aufgrund meiner Verletzung, aber ansonsten wusste ich bisher immer, dass von September bis ca. Mitte Mai immer 3 Schwimmeinheiten mit meiner Trainingsgruppe anstehen. Montag, Mittwoch und Freitag. Nicht nur ein super Rythmus um Sport in den Alltag zu integrieren sondern aufgrund der Gruppendynamik auch extrem motivierend.

Um mich für das Schwimmtraining auch gleich noch aufzuwärmen, bin ich die 3 km bis zur Therme auch gleich noch gelaufen. So hatte ich ohne zusätzlichen Aufwand gleich auch 18 km an Lauftraining pro Woche gesammelt.

Abschließend kann ich euch sagen, wenn ihr diese Zeilen hier lest, seit ihr schon auf dem richtigen Weg. Das Interesse und der Wille ist schon einmal vorhanden. Nun müsst ihr es, so wie alles im Leben, einfach probieren und tun! Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Erfolg und hoffe ihr habt genauso viel Spaß wie ich!

Ein paar interessante Tipps zum Thema Gesundheit und Alltag, findet ihr auch noch hier.

In diesem Sinne „Mocht’s a bissal Sport, dann bleibt’s auch gesund!“

Euer Markus aka derSteira

 

 

 

 

 

 

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