Produkttest Sport

Polar M200 – Testbericht

Polar M200

Die Polar M200 – Warum Polar?

Warum ich die Marke Polar und deren Produkte ganz gern mag, ist ganz einfach. Wenn ich über die Marke nachdenke, fallen mir mehrere Gründe ein. Der wesentlichste Punkt ist sicherlich, dass ich eine emotionale Bindung zur Marke aufgebaut habe.

Deren Ursprung sind folgende zwei Gründe:

  1. Das Herkunftsland der Firma: Finnland. Ich verbrachte während meines Studium 5 Monate in Finnland. Best time ever!
  2. Mein früheres pubertäres Trotzverhalten gegenüber meinem Vater, der immer schon Garmin kaufte und ich daher Polar!

Bevor ich die Polar M200 dieses Frühjahr von Polar zugeschickt bekommen habe, hatte ich – wie fleißige Leser meines Blogs vielleicht wissen – ja schon die Polar V800 zugelegt. Ich war also sehr gespannt auf die neue M200.

Meine Erwartungen

Eine Laufuhr mit einem super Tragekomfort die mir die Basics wie GPS, Distanz, Zeit und Herzfrequenz + verbrannte Kalorien anzeigt. Diese Standardfunktionen war und bin ich eben bereits von meiner V800 gewohnt. Die M200 sollte also nicht weniger können.

Folgende Funktionen hat die M200 also:

  • Pulsmessung am Handgelenk
  • GPS-Sensor
  • Aktivity-Tracker
  • Gewicht: 40 Gramm
  • Verbindung: Bluetooth, USB
  • Preis: 149,95 Euro

Polar M200 im Test – Tragekomfort, Herzfrequenzmessung

“Fühlt sich sehr angenehm an und endlich benötige ich keinen nervigen Brustgurt mehr für die Pulsmessung”, so meine ersten Gedanken als ich sie das erste Mal anprobierte. Highlight der Uhr ist, dass die Herzfrequenzmessung mittels Sensor  am Handgelenk – auf der Rückseite der Uhr – funktioniert. Um die Genauigkeit der Messung zu gewährleisten, sollte man die Uhr möglichst eng am Handgelenk tragen. Mag ich eigentlich überhaupt nicht. Ich mag schon keine Brustgurte weil ich mich so eingeengt damit fühle.

Nach mehreren Laufeinheiten mit der M200 muss ich aber sagen, dass das enge Befestigen der Uhr am Handgelenk nicht notwendig ist. Zumindest funktionierte die Messung bei mir auch sehr gut, ohne dass ich ein unangenehmes Gefühl hatte. Die Messung mit Brustgurt ist natürlich etwas genauer als die am Handgelenk. Wer also ganz genaue Daten haben möchte, kann auch noch zusätzlich mit Brustgurt laufen.

Insgesamt finde ich den Sensor der M200 sehr gut. Im Vergleich zu meiner V800 hat die M200 hier definitiv die Nase vorn. Die Uhr merkt man eigentlich fast gar nicht am Handgelenk und hat somit für mich einen super Tragekomfort, welchen ich bei der V800 etwas vermisse da sie schon sehr schwer ist.

GPS-Funktion

Mit der GPS-Funktion bin ich eigentlich recht zufrieden. Würde als Schulnote hier eine 2 geben. Ohne Plus, Minus oder Stern, den manchmal kann es sein, dass es etwas länger dauert bis das Signal gefunden wird. Bei meiner üblichen Laufstrecke weiß ich aber schon, ab wann es dann funktioniert. Ich glaube hier liegt es einfach daran, dass ich in einem Funkloch bin. Bei Läufen, wo ich nicht wie üblich vor meiner Wohnung starte, funktioniert es eigentlich reibungslos.

Style Check – Hipstertauglich?

Die Uhr kann in den Farben Rot und Schwarz gekauft werden. Zusätzlich hat man dann noch die Möglichkeit Armbänder in Gelb, Weiß und Türkis dazuzukaufen. Kostenpunkt € 19.95- pro Band. Bei einem Blogger-Event im Falkensteiner Hotel Bad Waltersdorf – Blog dazu hier – habe ich ein gelbes Band bekommen. Seitdem trage ich die M200 eigentlich ausschließlich mit dem gelben Band. Wenn es mal weniger auffällig sein soll, dann wechsle ich auf das Schwarze. Die knalligen Farben sind durchaus ein Hingucker. Ich trage die M200 sehr oft. Immer dann wenn ich die V800 gerade nicht trage. Eignet sich meiner Meinung nach daher auch perfekt als normale Uhr für den Alltag.

 Bedienung

Die Bedienung der Polar M200 funktioniert über zwei Buttons. Platziert ist jeweils einer auf der linken und rechten Seite. Mit den beiden Knöpfen lassen sich alle Funktionen steuern und einstellen. Zum “Scrollen” zwischen den einzelnen Funktionen, kurz drücken, zum Starten des Trainings einfach lange auf der rechten Taste bleiben. Pausiert wird das Training mit einem kurzen Klick auf die linke Taste. Gestartet wird wieder mit einem kurzem Klick auf die rechte Taste und gestoppt wiederum durch einen langem Klick auf die linke Taste. Also eigentlich ganz easy! Zwei mal den Absatz durchlesen und dann sollte es auch schon im Kopf gespeichert sein.

Sync !

Hier muss ich wirklich sagen, gefällt mir die neue Schnittstelle mit dem USB extrem gut! Besser als die bei der Polar V800. Hier gibt es nämlich keine direkte USB-Schnittstelle. Bei der M200 nimmt man die Uhr aus dem Gummiband, verbindet den USB mit dem Laptop und schon wird mit der Polar Flow App synchronisiert. Synchronisiert werden kann auch mittels Bluetooth und Handy-App, mag ich bzw. mach ich aber nicht.

Polar M 200

Mein Fazit

Mit einem Preis von € 149,95-  ist das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut in Ordnung. Meine Erwartungen an die Uhr wurden durchaus erfüllt.

Eine Laufuhr mit super Tragekomfort die einem die Basics wie Puls, Distanz, Herzfrequenz misst und anzeigt.

Darüber hinaus erspart man sich das Tragen des lästigen Brustgurts und hat zusätzlich auch noch einen Activity-Trakcer am Handgelenk. Macht man mal keinen Sport, lässt sich die Uhr auch sehr gut als Freizeituhr tragen. Da für viele der erste Anknüpfungspunkt zum Sport, das Laufen ist, kann ich die Uhr definitiv empfehlen. Man muss nicht zu tief in die Tasche greifen und hat aber schon ein sehr gutes Produkt mit dem man viel machen kann.

Ich freu mich also schon auf meinen nächsten Lauf mit der Polar M200 !

Weitere Produkttests findet ihr bei mir unter der Kategorie “Produktests”. Dort werde ich am Sonntag, 24. September auch meine Polar V800 vorstellen!

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4 Comments

  • Reply
    „Sport bei Falkensteiner“ Part 1 – Der Steira
    26. Juni 2017 at 20:22

    […] Beim Abendessen bekamen wir auch ein kleines Willkommensgeschenk und zwar die neue Polar M200! Danke Polar! Wer mehr zur Polar M200 wissen will, ist natürlich herzlich eingeladen, meinen Blog dazu zu lesen und zwar hier! […]

  • Reply
    Gewinne eine Polar M200 – Der Steira
    11. Juli 2017 at 7:36

    […] Den Blog zu meinem Test der Polar M200 findet Ihr hier. […]

  • Reply
    Polar V800 - Testbericht - Der Steira
    7. Oktober 2017 at 19:54

    […] keinen Sensor direkt am Handgelenk hat. Uhren mit Sensor  am Handgelenk, – die Sportuhr Polar M200 hat ihn zum Beispiel auch schon – gibt es ja schon etwas länger. Genauer sind die Messungen […]

  • Reply
    Georg
    23. Januar 2018 at 15:56

    Preis-/Leistung tatsächlich sehr gut, Herzfrequenzmessung auch sehr flink und genau, ABER: Bis das GPS-Signal gefunden wird, dauert es manchmal ewig, v.a. bei Bewölkung / Nebel oder im Waldgebiet. Hier verliert die Uhr sogar manchmal das Signal. Unangenehm ist weiters, dass man im Training nicht parallel die Uhrzeit angezeigt bekommen kann.

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