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Nüchterner Morgenlauf – Vorteile und meine Erfahrung damit

 

früher morgenlauf

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Ok, ich weiß. Nüchtern, Morgen und Laufen, diese drei Wörter setzen wohl bei keinem so wirklich Endorphine frei, richtig? Ich kann mich noch an meinen ersten nüchternen Morgenlauf erinnern, es war kalt, dunkel, viel zu früh und ich überhaupt nicht motiviert. Die fünf Kilometer, die ich an diesem Morgen zurückgelegt hab, waren der reinste Horror und eigentlich hab ich damals für mich entschieden, dass das wohl nichts für mich ist. Das Thema “nüchterner Morgenlauf” war somit für mich erledigt. Gut, ein paar Jahre später, angekommen im Jahr 2019 wo ich doch einige sportliche Highlights hatte, sieht die Sache schon ganz anders aus. Ich kann euch beruhigen, der nüchterne Morgenlauf gehört auch jetzt noch immer nicht zu meinen Lieblingstrainingseinheiten, ABER wenn ich ihn machen muss, dann “läuft’s ganz gut”.

Nüchterner Morgenlauf: Wozu eigentlich?

Als ihr auf den Blogbeitrag geklickt habt, wart ihr bestimmt neugierig, neugierig auf die Antwort zur Frage: “Warum eigentlich?”. Was hat es mit dem ganzen Thema nüchterner Morgenlauf auf sich, richtig? Klingt zwar irgendwie extrem doof und sicherlich nicht überzeugend, aber die wesentlichsten zwei Punkte die für mich der ausschlaggebende Grund sind einen nüchternen Morgenlauf zu absolvieren sind einerseits die Ruhe und andererseits hab ich somit das Thema Sport für den Tag erledigt. Gut, wer mich kennt, weiß dass das so nicht ganz richtig ist, da ich oft mehrere Sporteinheiten an einem Tag mache, aber wem eine Sporteinheit genügt, der hat diese dann eben schon früh morgens erledigt.

Früh morgens aufzustehen fällt beziehungsweise fiel auch mich nicht immer leicht. Da gab es noch die Zeiten während dem Studium wo die früheste Vorlesung um halb Neun begann, ich um acht Uhr morgens aus dem Bett raus bin, schnell frisch gemacht, Zähne geputzt und mit dem Auto dann die 500 m zur FH gefahren bin. Die Zeiten sind aber wirklich schon lange vorbei. Im Nachhinein betrachtet versteh ich es selbst nicht wirklich, aber naja, man(n) entwickelt sich ja zum Glück auch weiter. Heute stehe ich unter der Woche jeden Tag um 5 Uhr auf – warum verrate ich euch demnächst auch noch in einem Blogbeitrag – und da geht sich ein 30minütiger nüchterner Morgenlauf locker aus.

Mit dem Morgenlauf kurbelt ihr auch euren Kreislauf so richtig an. Die ersten paar Meter sind zwar vielleicht noch etwas schwerfällig, aber spätestens nach einem Kilometer seit ihr nicht nur wach sondern auch total motiviert und voller Energie!

Laufen ohne Frühstück

Ein nüchterner Morgenlauf sollte, wie der Name schon sagt, nüchtern absolviert werden. Heißt also ohne vorher zu frühstücken. Vorteile davon sind, dass der Körper eher die eigenen Fettreserven angreift. Ein nüchterner Morgenlauf bedeutet für den Körper nicht mehr als das der Kohlenhydratspeicher realtiv leer ist, und dieser dann in diesem Fall schneller auf den Fettstoffwechsel umschaltet. Diät-Geheimnis ist dies aber nicht, wirkt aber natürlich förderlich. Da ich seit nunmehr fast zwei Monaten das Prinzip des Intervallfastens für mich entdeckt habe – Blogbeitrag dazu finden ihr hier – ist es für mich kein Problem nicht zu frühstücken. Ihr könnt es als zusätzliche Motivation sehen vorher nicht zu frühstücken, da schmeckt’s nach dem Lauf gleich viel besser. Bevor ich meinen nüchternen Morgenlauf starte, gibt es lediglich ein Glas Wasser. Auch kleine Mahlzeiten – ein paar Nüsse oder so – würde ich euch nicht empfehlen, da auch hier der Verdauungsprozess wieder einsetzt.

Tipp’s von mir wie es leichter geht

  • nehmt euren Partner mit! Zu zweit ist es viel leichter und macht auch mehr Spaß. Euch gegenseitig dazu zu motivieren, macht das Aufstehen viel einfacher.
  • Sportklamotten direkt vor dem Bett hinlegen. Laufschuhe, -Hose und Laufshirt stellt ihr euch am besten direkt vor’s Bett! So kommt ihr quasi nicht mehr beziehungsweise nur mehr schwer drum herum nicht Laufen zu gehen.
  • Setzt euch keine zu ambitionierten Ziele: Es muss keine Stunde dauern, 20 – 30 Minuten lockeres Laufen früh am Morgen passt auch schon sehr gut!
  • Auch das Tempo sollte ein angenehmes sein. Ihr müsst auch keine neuen Personal Best’s früh Morgens über die 5 oder 10 km-Marke aufstellen.
  • Kurz aufwärmen: So wie eure Augen, ist auch eure Muskulatur morgens noch etwas “verschlafen”. Um Verletzungen vorzubeugen empfiehlt es sich, dass ihr euch kurz vor dem Lauf aufwärmt.

Wenn ihr also bereit seit dem “Nüchternen Morgenlauf” eine Chance zu geben, dann habt ihr es ja schon fast geschafft. Aller Anfang ist natürlich schwer und ja, wie Eingangs schon erwähnt, niemand (ok, es gibt immer Ausnahmen) springt morgens aus dem Bett ist top motiviert. Gebt dem Ganzen aber ein Chance und ihr werdet sehen, beim dritten oder vierten Mal, kann es richtig Spaß machen. Zwingt euch aber nicht dazu. Wenn ihr merkt es ist eben einfach nichts für euch, dann bitte lasst es auch. Genauso wie keiner so viel Sport wie ich/wir machen muss, genauso wenig müsst ihr euch zum Morgensport quälen.

Wie beim Essen zählt hier aber für mich die Devise: Zuerst einmal probieren und dann könnt ihr noch immer Nein sagen. Ich wünsch euch auf jeden Fall ganz ganz viel Spaß beim ausprobieren und würde mich natürlich auch über euer Feedback dazu freuen!

Wer nicht so früh laufen gehen möchte, aber dennoch Gas geben will, dem kann ich den Graz Marathon am Sonntag, 13.10.2019 empfehlen 🙂 Die Anmeldung ist noch offen. Hier geht’s zur Website!

Alles liebe Markus aka derSteira

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