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Intervallfasten – in 16 Stunden zur Traumfigur!

Intervallfasten

“Intervallfasten – in 16 Stunden zur Traumfigur!”, so oder so ähnlich könnte auch ein Artikel in diversen Gesundheitszeitrschriften klingen, oder nicht? Das Ziel ist klar, es wird um Aufmerksamkeit gekämpft und nicht selten – oder sollen wir immer sagen? – auch gleich ein passendes Produkt verkauft. “Trink diesen Shake und ersetze damit das Frühstück”, “esse täglich diese Kohlsuppe und in zwei Wochen bist du schlank wie nie zu vor”, diese Sätze kennen wir alle. Die Ergebnisse wiederum auch. Nach zwei Wochen Kohlsuppendiät geht der erste Griff wieder in Richtung Süßigkeiten und bald sind die verloren Kilos wieder auf der Waage zu sehen, wenn nicht sogar mehr. Haben wir dann also gewonnen oder verloren? Naja, anfangs verloren und damit auch gewonnen, später dann gewonnen und auch wieder verloren. Klar, von Kilos ist hier die Rede. Was wir auf jeden Fall immer verloren haben ist kostbare Zeit.

Bevor ich euch von meinen persönlichen, äußert interessanten Ansatz – ich hab ihn nicht selbst erfunden, nur ausprobiert – erzählen kann, muss ich zuerst noch etwas klarstellen.

Intervallfasten bedeutet nicht Diät

Ja genau, Intervallfasten bedeutet nicht dass ich eine Diät mache. Dies war nämlich eines der ersten Kommentare, wie ich über Instagram in meinen Stories – die ihr übrigens täglich hier verfolgen könnt – mitgeteilt habe, dass ich von nun an Intervallfasten werde. Was ich mache ist, ich schränke lediglich mein Essverhalten auf einen bestimmten Zeitraum, und zwar 8 Stunden am Tag, ein. Das hat überhaupt nichts mit einer Diät zu tun und schon gar nichts mit abnehmen. Dass es dem Körper sehr gut tut und man dabei auch Gewicht verliert ist lediglich ein positiver Effekt dieser Maßnahme. Nein, mein Ziel ist es auch nicht Gewicht zu verlieren. Mein klares Ziel ist es, meinen Körper einfach so zu pflegen wie manche ihr Auto, ihre technischen Gerät und andere Konsumgüter die einem ach so viel Glück und Wohlbefinden schenken.

Wie bei manchen GTI’s in Reifnitz, ist auch bei vielen Menschen heutzutage der Lack eigentlich schon ab, die Fassade aber glänzt in täuschender Schönheit, von der sich viele andere Menschen wiederum sehr gerne blenden lassen!

Keine Angst, auch mir passiert es ab und zu und ich verliere mich in Dingen, wo ich meine, dass sie wichtiger wären als Gesundheit etc., ich bin, meiner Meinung nach, aber auf einem guten Weg und dieser brachte mich auf das Thema “Intervallfasten”

Der Jungbrunnen-Effekt – Wie 16 Stunden Fasten ihr Leben verändert

Dieses gleichnamige Buch, brachte mich auf diesen Weg und ich bin mega happy, das es mir in die Hände gefallen ist. Über das Thema Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten genannt, habe ich bereits in einem Blogbeitrag 2017 geschrieben. Den Beitrag könnt ihr hier nachlesen. Empfehlen kann ich euch aber das oben genannte Buch. Das Buch stützt sich nämlich unter anderem auf wissenschaftliche Langzeitstudien, welche dieses Thema Intervallfasten in Versuchen erforscht haben. Das Buch selbst befasst sich neben dem Hauptthema Intervallfasten auch mit den Themen Meditation und gesunde Ernährung (Zucker)  und Entgiftung. Auf diese Themen werde ich in späteren Blogbeiträgen auch noch genauer eingehen, da die Auseinandersetzung mit all diesen Themen ein großes Gesamtbild ergeben.

Achtung Spoiler-Alert: Es hilft wenig, 16 Stunden auf Essen zu verzichten und danach 8 Stunden im Kreis beim nächsten MC Drive zu fahren. Wie bei einem Auto ist es auch bei uns Menschen wichtig, dass wir unserem Körper den richtigen Treibstoff zuführen. Das Schlimme an der Sache ist leider nur, dass der Motorschaden bei falscher Handhabung bei einem Auto gleich passiert, der Körper aber wiederum leider sehr leidensfähig ist. Ein überernährter – dick darf man heutzutage anscheinend nicht mehr sagen, habe ich gelernt – und ungesunder Körper sieht nämlich meistens nicht nur sehr unvorteilhaft aus, sondern er leidet zudem auch noch. Die Hilfe- und Weckrufe nennen wir dann “Krankheit”. Wie bei so vielem bekämpfen wir dann aber meistens nur die Symptome und nicht deren Ursache. Wie auch, die Ursache vieler Krankheiten steckt ja meistens in unserem Körper, WIR SELBST!

Gut, nun versuche ich aber wieder, die Dinge positiv zu sehen und Ihr, die ihr diesen Artikel gerade dankenswerterweise lest, Ihr wollt hoffentlich einen Schritt in die richtige Richtung mit mir gehen. Dieser Schritt lautet meiner Meinung nach 16 Stunden fasten. Warum?, erkläre ich euch jetzt.

16 Stunden Intervallfasten – Zellerneuerung durch Autophagie

Nun, um es so einfach wie möglich und doch auch genau zu halten, möchte ich euch zuerst den Begriff der Autophagie erklären:

Autophagie oder Autophagozytose (von altgriechisch autós „selbst“, phagein „fressen“ und cýtos „Zelle“) ist einer der wichtigsten Prozesse im menschlichen Körper, um die Zellen gesund und leistungsfähig zu halten. Es ist eine Art Selbstverdauungsprogramm, das die Zellen reinigt und entgiftet.

Quelle: heilfasten-portal.com

Intervallfasten ist deshalb so wichtig, da nach der Nahrungsaufnahme erst einmal der Verdauungsprozess im Magen startet. Durch das Intervallfasten, wo über einen gewissen Zeitraum keine neue zusätzliche Nahrung aufgenommen wird, hat der Körper Zeit die zugeführte Nahrung in Ruhe zu verdauen und zu verarbeiten. Erst danach – wissenschaftlich ist der Zeitpunkt ab 12 Stunden erforscht – hat der Körper Zeit für die Erneuerung der Zellen und diese von dem ganzen Mist ( Schadstoffe etc.)  zu befreien. Wenn also dem Körper ständig neue Nahrung zugeführt wird, wird dieser Zeitpunkt quasi nie erreicht.

Neben dem Modell des 16 Stunden Intervallfasten, gibt es auch noch zahlreiche andere Methoden, die 16 Stunden haben sie für mich aber nach der einen Versuchswoche als optimal herausgestellt, da sie im Prinzip ganz einfach ist. Ich für mich, lasse einfach das Frühstück weg und esse vor 20 Uhr meine letzte Mahlzeit. Mein Zeitfenster für die Nahrungsaufnahme ist daher von 12 Uhr Mittag bis 20 Uhr Abends. Da ich meine Sporteinheiten nach der Arbeit absolviere, passt dieser Rhythmus optimal für mich. Wie euer Rhythmus aussieht, müsst ihr für euch selbst herausfinden. Was ich euch sagen kann ist, dass die Ausreden wie “aber ich kann ohne Frühstück nicht!”, oder “ich muss zwischendurch was essen Blabla”, nicht funktionieren. Wie immer, müsst beginnt der erste Schritt im Kopf und blablabla “Aller Anfang ist schwer!”.

Keine Verzicht sondern eine Wohltat

Als erstes – wenn ihr es schon unbedingt als Verzicht ansehen wollt -, sei gesagt, dass ihr euch glücklich schätzen könnt, es euch aussuchen zu können, ob ihr verzichtet oder nicht. Wie viele Menschen auf der Welt sind gezwungen auf Lebensmittel etc. zu verzichten weil sie ihnen nicht zur Verfügung stehen? Also, willst du mir wirklich noch sagen, es ist schwer und du kannst es nicht schaffen? Wenn ja, dann solltest du aber hier vielleicht nicht mehr weiterlesen und noch einmal in dich gehen und deine Einstellung überdenken. “Ich kann das nicht”, diesen Satz gibt es hier nämlich nicht. Was ich hier akzeptiere ist der Satz: “Ich hab es nicht wirklich versucht”, dann weißt du aber eh selbst woran es lag, AN DEINER EINSTELLUNG!

Das Intervallfasten und die 16 Stunden ohne Nahrungsaufnahme sehe ich für mich überhaupt nicht als Verzicht, sondern als tägliche Wohltat für meinen Körper. Wenn wir uns nämlich wirklich ehrlich sind, dann ist es gar nicht so schwer. Fast die Hälfte der 16 Stunden verbringen wir mit Schlaf und kurz vor dem Fastenintervall haben wir ja eh gegessen, wo liegt also das Problem? Genau, wenn dann nur an der Willenskraft.

Mein Fazit zur ersten Fastenwoche

Wie ein Kind im Süßigkeitenladen – leider ein bekanntes aber extrem schlechtes Beispiel – will ich mehr davon. Die ersten beiden Tage waren komisch und ungewohnt, da ich ja nie wirklich darüber nachgedacht habe, wann ich esse. Ab Tag 3 ging es dann aber. Im Prinzip ist es nur eine Frage der Routine. Nicht viel darüber nachdenken, einfach machen. Der Rahmen ist ja bereits vorgegeben und wir müssen es nur mehr umsetzen. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich euch sagen, dass das Essen viel viel besser schmeckt, weil mein nur mehr isst, wenn man Hunger hat und nicht weil es einfach da ist. Obwohl ich aus dem Fasten keine Challenge für mich machen und es damit auch nicht übertreiben möchte, habe ich in der Woche auch schon bis zu 18 Stunden gefastet. Sport am Morgen – abends sowieso – ist ebenfalls gut möglich, auch anstrengende Einheiten. Wie immer sollte man es auch hier aber auch nicht übertreiben und grundsätzlich gilt die Regel, lieber einmal weniger als gar nicht.

Das coole am Intervallfasten ist, man kann es immer machen. Ich werde das Konzept des 16 Stunden Intervallfasten für mich beibehalten und habe, während ich diesen Blogbeitrag schreibe, nur mehr eine Stunde bis zu meinem Mittagessen, worauf ich mich freue. Es gibt Bohnensalat mit Kernöl, Zwiebel und Fisch!

Ich würde mich freuen, wenn ihr der Idee des Intervallfasten etwas abgewinnen könnt, ihr es vielleicht auch einmal versucht und mir dann auch berichtet, wie es euch ergangen ist.

Meine Buchempfehlung ist, wie Eingangs bereits kurz erwähnt das Buch: “Der Jungbrunnen-Effekt: Wie 16 Stunden Fasten ihr Leben verändert!”

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen und ausprobieren!

Euer Markus aka derSteira

 

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