Blick hinter die Kulissen

Instagram Detox – Zuerst ich, jetzt Selena Gomez

Instagram Detox

Gestartet habe ich Instagram weil ich Menschen zum Sport motivieren und der Community meinen Weg hin zur Erreichung meiner Ziele zeigen wollte. Vor einer Woche war für mich aber ein Punkt erreicht wo ich wusste, ich brauch eine Pause. Schon klar, man ruft die Geister ja selbst wie man so schön sagt, aber eine Grenze gibt es dann doch. Diese Grenze wurde vergangene Woche überschritten, als ein „Follower“ ein Paket von mir quasi gestohlen hat. Das dies nur die Spitze des Eisbergs war, von dem was in letzter Zeit vorgefallen ist, ist die andere Seite. Die Seite die niemand sieht, weil ich sie wenn nur meinen engsten Freunden erzähle.

Neben dem Blog hier und meiner Facebook Seite, ist doch mein Instagram-Account mit über 40. tsd Follower der stärkste Kanal. Darüber erreiche ich im Schnitt pro Woche über 500.000 Menschen und naja, „all eyes on me“ wie man so schön sagt. Leider kam es in letzter Zeit immer öfter auch zu menschlichen Enttäuschungen und darauf habe ich keine Lust.

Keine Lust auf diesen Fake!

Dass die Leute über mich lachen werden, dass war mir klar. So ist das eben. Damit habe ich mich aber mittlerweile auch abgefunden. Interessanterweise lachen die Meisten nämlich nur so lange, bis jemand etwas erreicht hat, was sie selber auch gerne erreichen würden. Dann kommt der Neid. Nach dem Neid oder eigentlich eh schon davor, wird über dich gesprochen. Mir selbst muss man die Worte auch nicht in den Mund legen. Im Reden bin ich sehr gut. Mir ist auch durchaus klar dass ich dieses „Monster“ selbst täglich mit News füttere.

Wer aber immer nur füttert, dem bleibt oft selber sehr wenig. Übrig geblieben und gezeigt hat sich dann nun eben vor einer Woche der Markus der eine Pause benötigte. Was ich eben nicht kann ist etwa zu lachen, wenn mir nicht danach ist. Für viele wahrscheinlich ungewohnt, die Seite gibt es aber auch. Mein Entschluss Stand also Fest, ich mach ne Pause!

Instagram Detox

Da Instagram neben dem Blog und Facebook mit über 40 tsd. Followern mein stärkster Kanal ist, war klar, ich mach vorerst einmal keine Stories und es gibt auch kein Posting mehr von mir. Ich mach Instagram Detox. Um ganz ehrlich zu sein, so ein Instagram Detox war zuerst schon sehr komisch für mich. Ich war ja wirklich jeden Tag online. Angefangen mit dem gucken der Stories am Morgen beim Zähneputzen bis hin zur „Gute Nacht lese noch ein Buch“-Story am Abend. Die Reaktionen auf mein Instagram Detox waren wirklich durchwegs positiv und wurde extrem wahrgenommen. Ich hab wirklich über hundert Nachrichten und einige sehr persönliche E-Mails erhalten die mir sehr nahe gingen.

Zunächst war die Situation für mich ungewohnt. Der Blick auf’s Handy quasi schon gelernt und oft mit dem Gedanken „Das wär ne super Story für Insta“ verbunden. Die ersten Gedanken beim Start des Instagram Detox gingen auch an meine Kooperationspartner. Ich bin zwar nicht wirklich an Verträge gebunden, man erwartet aber schon auch von mir, dass ich Produkte die ich bekomme, ins recht Licht rücke, sprich über meine Kanäle promote. Anfangs hatte ich geplant das Instagram Detox am Samstag zu beenden, den 3 Tage kein Instagram sind schon sehr lange irgendwie. Zudem beeinflusst es ja auch meine Statistik hinsichtlich Reichweiste, Impressions usw. Dies sind nämlich Richtwerte welche sobald es zu Kooperationen kommt, von Marken abgefragt werden. Klar war, die Zahlen gehen runter. Ob sie aber nach dem Instagram Detox auch wieder raufgehen werden, keine Ahnung.

Ihr seht schon, eigentlich ziemlich krank diese Welt, oder? Genau von dieser Welt musste ich dringend – wenn auch nur kurz – Abstand nehmen.

Alles hat ein Ende…

Auch „derSteira“ hat ein Ende. Das war mir schon länger klar. So sehr ich das was ich hier mache auch liebe, es frisst enorm viel Zeit. Zeit die ich von meiner freien Zeit nach dem Full-Time Job etc. aufwende. Mir ist auch klar, dass sich solange ich „derSteira“ bin wohl keine Beziehung für mich ergeben wird. Dafür fehlt einfach die Zeit. Ich würde wohl selber nicht gerne in einer Beziehung mit mir sein. Nicht so. Am Ende des Tages wenn man nach Hause kommt, sucht man aber trotzdem etwas woran man sich festhalten kann. „Wenn es am schönsten ist sollte man gehen.“ – sagt man so schön. Seit dem Start meines Blogs habe ich Dinge erlebt die ich mir nie erträumt hätte. Ich will noch einmal daran erinnern dass ich bitte die Möglichkeit hatte die Champs Elysee mit dem Bike runter zu fahren! Krass oder? Ich bin schon sehr privilegiert und dessen bin ich mir vollkommen bewusst.

Für mich gibt es noch zwei Ziele die ich für mich erreichen möchte und auf dieser Reise sollt ihr mich begleiten. Eines hat mir dieses Instagram Detox nämlich auch gezeigt. Es gibt auch jede Menge Menschen hinter den Instagram Accounts die nicht fake sind. Leute die ich motivieren kann und die auch mich motivieren. Der Tag wo ich nicht nur ein kurzes Instagram Detox mache sondern ganz aufhöre, ist noch nicht gekommen.

Mein Fazit vom Instagram Detox

Euch kann ich den Tipp geben versucht es auch! Ich habe für mich gemerkt, dass ich am Ende des Tages kein Problem damit habe nicht ständig online zu sein. Wir sollten uns von diesen Dingen nicht abhängig machen lassen. Das Leben passiert dann doch außerhalb eines Smartphones. Liebe ein Posting oder eine Story weniger und dafür eine Sporteinheit mehr! In diesem Sinne: „Mocht’s a bissl Sport dann bleibt’s auch gesund!“ –

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