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Sport

Gas geben, wenn ich eigentlich bremsen sollte…

Gas geben wenn der Tank fast leer ist

Nachdem ich nun in der vergangenen Woche eine sehr anstrengende Arbeitswoche hinter mir hatte in der ich auch nur zwei Trainingseinheiten nebenher geschafft hatte, war ich eigentlich guter Dinge wieder richtig Gas zu geben obwohl mir mein Gefühl, glaube ich, schon länger etwas anderes mitteilen wollte.

Nach meiner Premiere auf der olympischen Distanz am Faaker See Ende August war mir schon ein großer Stein vom Herzen gefallen. Vor allem weil ich mir wahrscheinlich zuvor selbst am meisten Druck gemacht hatte. Auch wenn ich oft sage, dass ich die Sportart Triathlon überwiegend aus dem Grund mache um gesund, aktiv und glücklich zu sein, empfinde ich es doch auch oft als eine Leistungsschau der ich mich gewollt oder ungewollt unterziehen muss. Naja, auf jeden Fall war das ganze für mich aus körperlicher Sicht wohl doch anstrengender als zunächst geglaubt.

Flachgelegt im eigenen Bett

Den Blog schreib ich nun im Bett liegend, nachdem ich gegen Mittag (Mittwoch) von der Arbeit nach Hause bin und mich krank gemeldet habe. Gut das ich heute (Donnerstag) und Freitag bis nächste Woche Montag Urlaub habe. Wer jetzt glaubt, dass ich mir einen Tag mehr Urlaub herausholen wollte, naja der kann das ruhig glauben. Wer mich wirklich kennt der weiß dass ich “krank sein” hasse. Bringt ja auch nichts, ist meiner Meinung nach nur verschwendete Zeit. Auf jeden Fall tut es richtig gut mal Ruhe zu geben und ein wenig zu “entspannen”.

Bitte tanken – was tanken eigentlich die Anderen?

Nun ist es halt so, dass der Tank auch bei mir einmal leider leer ist bzw. fast leer und sich die Warnzeichen bemerkt machten. Worüber ich bei dieser ganzen Misere schmunzeln muss ist, dass es anscheinend schon einigen Anderen zuvor aufgefallen ist bzw. sie es mir angesehen hatten. Sei es die Kollegin, die mir den Rat ans Herz legte mal einen Gang runter zu schalten, oder ich vor Ermüdungsbrüchen gewarnt wurde.

bildschirmfoto-2016-09-08-um-10-08-17Auch eher spontan als geplant hatte ich gestern noch dieses Foto mit meinen neuen Laufschuhen auf Instagram gepostet, mit dem ach so klugen Spruch

“Sometimes you need to cross the line to find your comfort zone.”

Den Spruch finde ich immer noch gut und das Bild sehr passend, aber oft sollte man auch erkennen, dass man nicht immer ans Limit gehen muss, um seine Comfort Zone zu finden.

Bei mir ist es aber nun auch mal so, dass ich mich sehr oft bzw. ständig mit Anderen vergleiche. In 99,99% der Fälle ist die Person mit der ich mich vergleiche dann besser, schneller, erfolgreicher oder hat sonst irgendeinen Vorteil, der bei mir als Nachteil aufleuchtet. In der Wirtschaft sagt man “Konkurrenz belebt das Geschäft”. Find ich eigentlich ganz gut auf den Punkt gebracht, nur muss ich auch selber erkennen, dass es immer jemanden geben wird der besser ist als ich. Da bin ich vielleicht auch noch ein wenig zu sehr Kind, das immer denkt “Ich will auch.” Vielleicht sollte ich öfter denken “Ich hab doch eh schon sehr viel.”

Heute am Tag danach geht es mir schon relativ gut, merke aber schon noch immer eine leichte Erschöpfung. Wenn ich krank bin, bin ich dies meistens eigentlich immer nur so 1-2, höchstens 3 Tage. Länger war ich glaube ich noch nie krank. Der erste Tag ist dann aber eben immer der Tag an dem ich merke, ok der Schalter ist jetzt quasi wieder aus der Sicherung gefallen und ich muss 1-2 Gänge runterschalten. Andere merken es oft vielleicht früher oder gehen da besser mit ihrem eigenen Körper um als ich. Die Erleuchtung kommt bei mir eben immer erst dann, wenn es wirklich nicht mehr geht.

“Viel hilft viel.” – trifft halt vielleicht auch nicht immer ganz so zu.

Training und Regeneration

Im Zweifelsfall entscheide ich mich für das Training. So war zumindest bisher meine Einstellung bzw. mein Denken. Das Regeneration auch zum Sport gehört steht zwar in jeder zweiten Fitnesszeitschrift oder Trainingsbuch, sich daran halten tun aber glaube ich nur die Wenigsten. Wenn man aber viel Leistung bringen will ist dies, glaube ich, sehr essentiell. Davon zu sprechen ist in meinem Fall aber derzeit noch wenig glaubhaft, da ich ja offensichtlich noch selber zu den Personen zähle die dem Thema Regeneration wenig Bedeutung geben. So viel steht zumindest schon einmal fest, Sport steht für den heutigen Tag und auch Morgen nicht am Programm. Freitag muss es dann aber schon wieder gehen, hab ja nicht den ganzen Tag Zeit um krank zu sein. 🙂

Wenn ich jetzt 2 volle Tage keinen Sport mache, dann hätte ich das Thema Regeneration ja auch schon abgehackt, oder? Hm…wie Regeneration wirklich aussehen kann bzw. sollte muss ich mir wohl noch genauer ansehen.

What’s new?

Da es sportlich die nächsten 2 Tage (ich hoffe es werden nicht mehr) weniger zu berichten gibt, zeig ich euch hier einfach meine neuesten Anschaffungen die da wären:

  • 1 x  Asics Gel-DS Trainer 21 NC Laufschuhe welche ich mir bei Laufsport Münzer, nach einer Laufanalyse geholt habe. (Mehr zum Thema Laufschuhanalyse usw. gibts in kürze!)
  • Fi’zi: k Airone Classic Sattel – für die Prinzession auf der Erbse 🙂

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Welche Bewerbe und Pläne ich für die Zukunft habe, erfährt Ihr als erstes auf meiner

Facebook Page www.facebook.com/dersteira 

Instagram www.instagram.com/dersteira

 Ihr könnt gespannt sein auf nächste Woche, da gibt’s ! BIG NEWS !

in diesem Sinne, wünsch ich euch viel Gesundheit und Leute, achtets a bissal mehr auf euren Körper, es hat wohl einen Grund wenn er euch Warnsignale gibt!

derSteira!

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