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Aus Fehlern lernen…Graz Marathon 2018

Fehler

Fehler beim Graz Marathon – Es nervt, ständig nach einem Marathon einen Blogbeitrag zu schreiben, worin ich mir schriftlich eingestehen muss, mein Ziel nicht erreicht zu haben. Allgemein nervt es mich, wenn ich Ziele nicht erreiche. Aber was soll ich machen? An diesem Sonntag dem 14. Oktober 2018 war für mich einfach nicht mehr möglich. So kam es dann, dass ich mit einer Zeit von 3 Stunden 25 Minuten und 18 Sekunden das Ziel zwar erreicht, mein persönliches aber leider verfehlte habe.

First things First – Hammer Leistung Mario!

Der Tag war für mich gelaufen. Im doppelten Sinne. Den Mund offen stehen gelassen, hat mich aber die saustarke Performance von Mario. Der haut hier einfach mal ganz easy eine Zielzeit von 3 Stunden 20 Minuten und 08 Sekunden raus. Wobei, ganz easy war das auf keinen Fall. Er hat hart dafür gearbeitet und trainiert! Seine sportliche Entwicklung in den letzten Monaten und nunmehr fast 2 Jahren seitdem ich ihn kenne, ist echt genial! Hut ab also vor deiner Leistung und DANKE für die Motivation an der Strecke. Die 8 Sekunden um die er die 3 Stunden 20 Marke versäumt hat, sind mir geschuldet. Als ich an einem Punkt neben der Strecke saß/lag, kam er zu mir und wollte mir aufhelfen und mich motivieren. Das waren die 8 Sekunden.

Aber mal ganz ehrlich Mario, such dir ne andere Ausrede! 🙂 Die 8 Sekunden hättest auf die 42 km wohl noch etwas schneller laufen können. Ich mein, das hätte noch jeder geschafft!

So nun aber bitte wieder zurück zu mir und meinen Ausreden…ähm Fehlern natürlich!

Fehler

Fehler beim Graz Marathon 2018

Gut, dass mir meine Zielzeit von 3:25:18 nicht besonders gefällt, wissen wir nun. Woran es lag, wusste ich selbst auch gleich nach dem Zieleinlauf. Wichtig ist mir hier an dieser Stelle aber noch einmal anzumerken, dass diese Fehler die ich jetzt aufzählen werde, für mich nicht als Ausrede gelten. Vielmehr mach ich mir meinen Blog hier selbst auch zu Nutze um mir die Fehler zu notieren und in weiterer Folge zu vermeiden.

  • Fehler Nummer 1 war bestimmt die mangelnde Vorbereitung
    • Die zwei längsten Distanzen vor dem Graz Marathon waren 40 km zwei Wochen vor Graz, ein 21 km langer Trailrun und Kärnten Läuft mit ebenfalls 21 km. So gewinnt man kein Rennen, bzw. erreicht sein doch schon sehr ambitioniertes Ziel von 3:20 h nicht. Wie sagt man so schön, “von nix kommt nix” und mit nix kummst a net weit.
  • Die falschen Laufschuhe
    • Mit meinen Wettkampfschuhen habe ich insgesamt keine 5 Laufeinheiten (inkl. Graz) absolviert und ich fühlte mich schon 2017, als ich sie mir gekauft hatte, nicht wohl darin. Der Schuh war eine Notfallvariante, da mir – wie sich durch einen blauen Zeh herausgestellt hat – mein aktueller Schuh zu klein ist/war.
  • Fehler Nummer 3 war mein nicht absolvierter morgendlicher Klogang vor dem Marathon.
    • Viele werden jetzt lachen, aber probiert den Unterschied gerne einmal aus. Ich war zwar kurz vor dem Start noch am WC, da gab es aber kein Toilettenpapier. Die Einfinger-Methode hab ich mir dann doch erspart. Was mir allerdings bis ins Ziel nicht erspart blieb war eben dieser eine Gang zum WC. Die erlösende Rettung war dann bei ca. 30 km ein Dixie auf Höhe des Kunsthauses in Graz. 6 Minuten später hatte ich mein Idealgewicht erreicht 🙂  Die Luft war sozusagen aber auch draußen und von da an ging es abwärts.
  • Fehlendes Durchhaltevermögen
    • Um ehrlich zu sein war der Kopf an diesem Tag auch nicht ganz bei der Sache. Im Grunde war es ein super Tag für ein sehr cooles Rennen. Viel zu oft habe ich aber ans Aufgeben gedacht und kurze Zwischenstopps am Straßenrand eingelegt. Bis zu meinem Date mit dem Dixie war ich ca. 2-3 Minuten vor dem 3 Stunden 15 Minuten Pacemaker und somit auf einem guten Weg. Als ich den ersten Läufer – nach meinem WC-Gang – fragte, ob der Pacemaker schon vorbei ist und er dies bejahte, war der Frust sehr groß.

Drei Fehler die in Summe zum für mich nicht sehr erfreulichen Ergebnis führten. Auch wenn einige nun sagen, dass ich ja stolz auf mein Ergebnis sein kann, dafür bin ich nicht nach Graz gekommen. Mein persönliches Ziel habe ich nicht erreicht und Spaß – der dann doch immer im Vordergrund stehen sollte – hatte ich gestern ehrlich gesagt auch keinen mehr.

Aus Fehlern lernen!

Die Fehler wurden gemacht, der Graz Marathon 2018 ist Geschichte und ich weiß wie meine Aufgaben bis zum nächsten Marathon aussehen! Diese Fehler mache ich bestimmt nicht noch einmal. Dann wäre es nämlich Dummheit die ich mir eingestehen müsste und noch streite ich diese vehement ab.

Mein Fazit lautet daher: “Wenns mal richtig scheiße läuft, geh vorher aufs Klo!” 🙂

Fehler

Photo Credit: RawPix by Stefan Warmuth

Zum Link für die Teilnehmer Fotos zum Graz Marathon gelangt ihr hier!

…..DANKE!

Den Blog beenden kann und möchte ich nicht ohne vorher DANKE zu sagen. Danke an Mario, Markus, Jose, Lisa, Carina, Adi, Miki, Armin und allen Anderen die an diesem Tag dabei waren. Carina – ich weiß nicht ob sie den Blog liest – ist eine Ex-Freundin von mir, die sicher nicht wegen mir am Streckenrand steht, aber ich freue mich jedes Jahr wenn ich sie sehe. Sehr oft habe ich auf der Strecke auch mein Pseudonym “derSteira!” gehört, was mich jedes Mal sehr gefreut hat. Kurz vor dem Start habe ich zu Mario gesagt: “Schon krass wie viel Menschen man motivieren kann um an einem Sonntag Morgen einen Viertel-,Halb-, oder ganzen Marathon zu laufen bzw. um allgemein Sport zu machen”. Ich finde es toll.

In diesem Sinne “Mocht’s a bissl Sport, dann bleibt’s auch gesund!”

 

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