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Vienna City Marathon 42 km – Mein persönliches Comeback

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Was ich anfange bringe ich meistens auch zu Ende, meistens jedenfalls. Letzte Jahr im Oktober aber eben leider nicht.  Zu dem Zeitpunkt, als ich mit meinem Fahrrad gestürzt bin, stand der Graz Marathon quasi schon vor der Tür. Noch zwei oder drei Wochen waren es glaube ich. Ich befand mich jedenfalls mitten in der Vorbereitungs- bzw. Trainingsphase. Diese wurde durch den Sturz dann aber sehr schnell beendet. Ganze 31 Tage habe ich danach keinen Sport gemacht. Nichts, außer spazieren gehen, und das zähle ich nicht als sportliche Betätigung. Egal, lange her und ihr kennt die Story ja eh. Nun möchte ich meine ganz persönliche und sportliche Geschichte weiter schreiben. Der Titel des nächsten Kapitels lautet so:

Vienna City Marathon 42 km – Mein persönliches Comeback

Den Entschluss, am Vienna City Marathon teilzunehmen, habe ich schon Mitte Dezember gefasst. Um genau zu sein, hat mich mein Kumpel Mario auf die Idee gebracht. Mit ihm hatte ich auch vor, gemeinsam den Graz Marathon zu bestreiten. Laufen musste er ihn dann aber eben ohne mich. Wie es aussieht hat er gefallen daran gefunden, den die Anmeldung zum Vienna City Marathon lies nicht lange auf sich warten. Keine Ahnung mehr, ob er mich gefragt hat ob ich mitlaufen wolle, oder ob ich im Zuge eines Gesprächs mich dann selbst dazu entschlossen habe. Ist auch egal, ich bin dabei. In Wien zu laufen hatte ich sowieso schon immer vor. Der Startplatz wurde dann auch gleich gebucht und ich hatte wieder etwas mehr Motivation geschöpft richtig Gas zu geben.

Stattfinden wird der Vienna City Marathon übrigens am Sonntag, 22. April 2018. Alle Infos zum Marathon findet ihr hier.

Mehr als nur ein Lauf

Wie ihr in der Headline schon erahnen könnt, ist die Teilnahme am Vienna City Marathon für mich mehr als nur ein ganz normaler Startplatz bei einem Sportevent. Ich werde zwar davor wahrscheinlich noch 1-2 Wettbewerbe als Test bestreiten, aber die 42 km in Wien sehe ich als mein sportliches Comeback. Nicht dass ich mich jetzt feiern lassen will, dass ich wieder „zurück“ bin. Interessiert eh nur die Wenigstens, wenn überhaupt. Mein Comeback ist für mich das „wieder aufstehen“ vom vorangegangen Hinfallen. Ich fiel damals schon in ein tiefes Loch um ehrlich zu sein. Man hat es mir vielleicht nicht so wirklich angemerkt – hier, online, auf Instagram zumindest -, aber es hat schon seine Spuren hinterlassen. Ich möchte die Zeit aber auch nicht missen. Im Nachhinein glaube ich, dass es gut war und seinen Grund hatte. Die Erfahrung war zwar sehr schmerzhaft, aber so kann das Leben oftmals sein.

Mein persönliches Ziel für die 42 Kilometer

Ganz ehrlich? Klar, ich habe wieder eine Zahl beziehungsweise eine Zeit im Kopf. Wer mir schon länger folgt und meine Blogs liest etc., der weiß vielleicht auch, dass meine bisher einzige 42 km-Zeit (Graz Marathon 2016) bei 3 Stunden 27 Minuten und ein paar Sekunden liegt. Die möchte ich natürlich unterbieten. Da es mir aber um ehrlich zu sein, von Anfang an schon nie um Zeiten oder sonstiges ging, will ich vor allem Spaß haben. Spaß am Laufen. Seitdem ich meinen Blog hier habe und über meine sportlichen Aktivitäten schreiben, gibt es Stimmen – die mir nie direkt ins Gesicht sprechen – die aber doch sagen „Ach der ist ja eh langsam, kein richtiger Sportler blablabla.“ Um die geht es mir auch nicht und für die will ich auch keine Art Vorbild sein oder sie motivieren. Die brauchen meine Motivation eh nicht. Die Stimmen, die mir aber fast täglich schreiben und sagen, wie motiviert sie durch meine Blogs etc. sind, für die will ich laufen und ihnen zeigen, wie sehr Sport Spaß machen und wie schön es sein kann, wenn man Ziele erreicht.

Die Zeit für die ich mich angemeldet habe war 3 Stunden 20 Minuten. Sollte ich es schaffen innerhalb der Zeit ins Ziel zu kommen, werde ich mich bestimmt riesig freuen, sollte es aber länger dauern passt es auch sehr gut.

Natürlich schafft man so eine Zeit nicht ohne gute Vorbereitung. Mein erster Schritt in Richtung Ziel war deshalb auch meine Leistungsdiagnostik – hier noch einmal die Links:

Ich wollte natürlich mit System rangehen und dass kann ich jetzt, da ich meine Pulsbereiche nun sehr gut kenne und weiß wie ich anhand dieser Daten trainieren und auch Wettkämpfe bestreiten kann.

Mein Trainingsplan von runnersworld.de

Trainingspläne für die Vorbereitung auf einen Marathon, Halbmarathon oder welche Distanz auch immer, gibt es viele. Da kann man sich natürlich auch wieder professionelle Hilfe in Form eines personalisierten Trainingsplans inkl. Trainer holen. Wollte ich in diesem Fall aber nicht. Für den Graz Marathon 2016 und auch für die Vorbereitung zum Graz Marathon 2017 habe ich immer wieder die Trainingspläne von runnersworld.de genutzt. Ich finde die ganz OK, vor allem für Anfänger, Einsteiger oder eben Leute die primär Spaß am Laufen haben wollen, aber nicht gleich eine eigene Wissenschaft daraus machen wollen.

Auf der Seite findet ihr auch alle möglichen Trainingspläne für jede Distanz. Zu den Links geht es direkt hier. Für den Vienna City Marathon werde ich also nun auch wieder einen solchen Plan verwenden. Da es mir diese Woche ( KW 6) gesundheitlich wieder nicht so gut ging – leichte Männergrippe – und ich wirklich 5 Tage wieder keinen Sport gemacht habe, starte ich den 12-wöchigen Trainingsplan in Woche 3. Sehr cool, schon 2 Wochen hinter mich gebracht. 🙂

Da die Zielzeit von 3 Stunden 20 Minuten beim Vienna City Marathon für mich schon recht ambitioniert ist, stehen im Schnitt 5 Laufeinheiten pro Woche am Trainingsplan. Die gesamte Übersicht über den Trainingsplan findet ihr auf runnersworld.de direkt hier, aber aber auch nachfolgend als Screenshot eingefügt.

Ich werde versuchen euch meine Trainingsaufzeichnungen immer pro Woche einzufügen.

Trainingswoche 1 und 2

die zähle ich nicht, da ich erst in Woche 3 starte.

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Trainingswoche 3 und 4

Ab hier geht es für mich los. Am Montag dem 12. Februar beginne ich mit meiner ersten Trainingseinheit für den Vienna City Marathon, welcher am Sonntag, 22. April über die Bühne geht.

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Trainingswoche 5 und 6

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Trainingswoche 7 und 8

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Trainingswoche 9 und 10

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Trainingswoche 11 und 12

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Wie immer wüsche ich euch ganz zum Schluss, viel Spaß am Sport und sage: „Macht’s a bissal Sport, dann bleibt’s auch gesund.“

Euer Markus aka derSteira

 

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