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Langweilige Routine? Warum ich sie liebe!


routine

Routine ist langweilig und lässt keinen Raum für Spontanität! Diesen Satz höre ich persönlich sehr oft, finde aber dass das überhaupt nicht stimmt. Freunde von mir schmunzeln auch gelegentlich, wenn sie sagen „Lass uns mal wieder was machen, laufen gehen etc.“ und ich ihnen dann sofort Terminoptionen vorschlage, da mein Tag/ Leben im Grunde immer sehr durchgeplant ist. Als Spaß sage ich immer: „Ich kann sehr spontan sein, wenn wir dafür bitte einen Termin fixieren.“

Routine – Warum ich sie gut finde?

Im Englischen kommt die Wirkung bzw. Bedeutung von „Routine“ noch viel besser rüber finde ich. Genauer gesagt in dem kurzen aber für mich sehr prägnanten Satz:

„Make it a routine“

Wie eingangs bereits kurz erwähnt, bin ich immer sehr durchgeplant. Ich möchte nicht morgens aufstehen und nicht wissen, was mich tagsüber erwartet. Hätte ich nicht eine gewisse Routine in meinem Leben, wäre ich glaube ich auch nicht der, der ich heute bin.

Der Begriff „Routine“ mit all seinen Assoziationen dazu, wird meiner Meinung nach viel zu negativ behandelt. Eigentlich ist Routine aber ja nichts anderes als „Struktur“ und ich liebe sie, die Struktur. Struktur ist doch auch dass, was uns als Menschen schon vorgegeben wird, oder nicht? Geburt – Leben – Tod. Ein Raster oder eben eine Struktur wo wir nur den Mittelteil kontrollieren bzw. gestalten können. Dass ich und meine viel bessere Hälfte, meine Zwillingsschwester, geboren wurden haben wir unseren Eltern zu verdanken. Den Tod bzw. den Zeitpunkt dieses Ereignisses können wir auch nicht selbst bestimmen. Was wir aber bestimmen, gestalten und kontrollieren können ist DAS LEBEN! Wäre es nicht eine riesen Verschwendung, wenn wir vor lauter Spontanität und verlorene Selbstkontrolle auf einmal die Nachricht bekommen, dass der Tod und somit das Ende unserer Selbstbestimmtheit plötzlich schneller kommt als geahnt bzw. geplant?

Da dies hier ein Sport- und Lifestyle Blog ist, komm ich natürlich gleich zum für mich springenden Punkt, dem Sport. Ich finde aber auch, dass wir unser Leben sportlich sehen sollten und daher gewisse Dinge die uns glücklich machen zur Routine machen! Man kann es sich ja auch beispielsweise zur Routine machen, dass man sich eben keine Gedanken mehr über negative Menschen etc. macht. Zu diesen Gedanken aber nun mehr unter der nächsten Headline.

Routine & Zeit – mein Lieblingsthema.

Ohne Routine, Plan, Zeitmanagement oder wie auch immer ihr es nennen wollt, würde ich meinen Fulltime-Job, Sport, Freizeit, Social Media und meinen Blog hier wohl nicht unter einen Hut bekommen. Eine Zeile aus dem Poetry „One Day“ von Julia Engelmann lautet wie folgt:

„Stattdessen häng‘ ich planlos vorm Smartphone, wart‘ bloß auf den nächsten Freitag Gemach! das mach‘ ich später — die Baseline meines Alltags.“

Manche werden jetzt denken, „Sagt er, der hängt ja eh ständig am Smartphone.“. Stimmt zu einem gewissen Grad auch. Aber Planlos? Naja, bin ich anderer Meinung. Diesen Blog hier, schreibe ich gerade mit meinem Smartphone, sitzend in einem Cafe wo ich gerade Kaffee trinke und Kuchen esse. An dem Tag als mein Blog „Heute esse ich Kuchen – Lebensweisheiten einer Sterbenden“ online ging und ich bewusst Kuchen esse – Notiz an mich selbst – Kuchen essen, sollte ich auch zu meiner Routine machen, schmeckt echt lecker dieser Käsekuchen.

Was ich euch mit diesem Unterthema „Routine und Zeit“ sagen möchte, ist, dass ihr vielleicht versuchen solltet, Zeit nicht zu verschwenden. Wenn ich morgens aufstehe, habe ich beispielsweise einen routinierten Ablauf – dazu mehr in einem eigenen Blog – der es mir erlaubt, bewusst mehr Zeit zu haben, weil ich weiß was zu tun ist und ich nicht morgens schon gestresst bin. Eine Routine ist beispielsweise, dass ich früh genug aufstehe um eben keinen Stress zu haben, oder auch zu Frühstücken, damit ich gestärkt, fit und munter in den Tag starten kann.

Ich trink auch immer ein warmes Glas Wasser mit Zitrone – weil Nadine Leopold – Kärntner Topmodel – einmal in einem Interview einmal gesagt hat, es wäre gut. Hinweis für euch und Notiz an mich selbst: Routinen auch gern einmal hinterfragen, was mich zu meiner nächsten Routine bringt – Selbstreflexion. Mach ich auch jeden Morgen, wenn ich in den Spiegel schaue. Ich stell meinem Spiegelbild jeden Tag die selbe Frage: „Bist du wirklich glücklich, Markus?“ Eine ganz einfache Frage, deren Antwort aber mitunter auch schon zum Ende einiger Beziehungen oder Freundschaften führte.

Nun aber zum Sport!

Sport und Routine – das Ziel ist der Weg!

Das Ziel kommt nicht von alleine. Wir alle – und ich schließe mich hier auch wieder nicht aus, bin ja einer von euch – bewundern Sportler die einen Ironman, oder vielleicht auch „nur“ einen 5 oder 10 km-Lauf finishen und bewundern die durchtrainierten und fitten Körper im Gym. Welche Arbeit, strukturierte Herangehensweise und vor allem eben auch welche Routine dahinter steckt, verdrängen wir. Anfangs, vor mittlerweile einigen Jahren, habe ich Laufen wirklich gehasst. Um ein „Sehr gut“ im Turnunterricht zu bekommen mussten wir aber immer einmal im Jahr mit dem Sportlehrer laufen gehen. Da ich aber auch nicht der Letzte oder Langsamste sein wollte, lief ich immer vorne mit und fand irgendwie auch schnell Gefallen daran.

Mittlerweile ist jegliche Art von Sport für mich so sehr zur Routine geworden, dass ich mir ein Leben ohne Sport nicht mehr vorstellen kann. Klar, nicht jeder muss jeden Tag Sport machen. Das ist auch nicht die Message die ich hiermit vermitteln möchte. Die positiven Auswirkungen auf Körper, Geist usw. durch Sport sind aber klar und Routine kann euch bei der Erarbeitung dieser Vorteile sehr nützlich sein.

Startet doch vielleicht mit Kniebeugen während dem Zähneputzen. Glaubt mir, wenn ihr 3-4 Minuten Zähne putzt und dabei Kniebeugen macht ist dass auch schon eine sportliche Betätigung. Steigern könnt ihr euch dann ja immer noch und beispielsweise versuchen immer mehr Kniebeugen innerhalb der Zeit zu machen.

Was ich damit sagen möchte

Je öfter ihr etwas macht, umso besser werdet ihr, umso einfacher fällt es euch. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich jemals einen 42,2 km Marathon finishen werde. Habe es dann nach viel Training – Routine – auch unter 3 Stunden 30 Minuten ins Ziel geschafft. Wichtig ist natürlich auch, dass ihr immer für euch selbst entscheidet, was für euch wichtig ist. Sich gegen Dinge zu entscheiden, die einem keinen Spaß machen etc. ist ja wieder nichts anderes als eine Routine und vielleicht auch mitunter eine der Wichtigsten. So habt ihr nämlich viel mehr Zeit für Dinge die euch wichtig sind! Verschwendet nicht eure Lebenszeit! Die kann euch keiner mehr geben.

….und lest vielleicht regelmäßig meine Blogeinträge, Instagram– und Facebook-Postings…auch eine schöne Routine! 🙂

Alles liebe euer Markus aka derSteira

 

 

 

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